Angeblich wurde die MH370 der Malaysia Airways über den Malediven gesichtet. Das berichten übereinstimmend Bewohner einer Insel. - Diego Garcia liegt nur noch 1,5 Flugstunden südlich des Atolls.
Flog MH370 über die Malediven in Richtung Diego Garcia? Inseleinwohner berichten übereinstimmend, sie hätten am Morgen des 8.März gegen 6:15 Uhr ein niedrig fliegendes Flugzeug gesehen, welches das Emblem von Malaysia Airlines trug. Die Augenzeugen sind Bewohner von Kuda Huvadhoo einer Insel im Dhaal Atoll. Dieses wiederum liegt weit im Süden der Malediven.
"Nicht nur ich habe es gesehen, sondern mehrere Bewohner haben das Gleiche beobachtet", sagte ein Augenzeuge der maledivischen Zeitung Haveeru.com. "Einige Leute kamen sogar aus dem Haus, um zu sehen, was diesen Lärm verursacht." Die Berichte von Größe und Farbe des mysteriösen Flugzeugs stimmten mit der Maschine der Malaysia Airline überein.
"Ich habe noch nie ein Flugzeug so niedrig über unsere Insel fliegen sehen. Wir haben Wasserflugzeuge gesehen, aber ich bin sicher, dass das keines war", sagte der Augenzeuge weiter. Ein Experte wollte zudem nicht ausschließen, dass die Boeing tatsächlich über die Insel geflogen sein könnte.
Allerdings ist MH370 ganz offensichtlich nicht auf den Malediven gelandet. Das nährt Spekulationen, dass sich das Flugzeug auf dem Weg nach Diego Garcia befand, einem US-Stützpunkt mitten im Indischen Ozean, nur rund 1500km südlich der Malediven. Es ist praktisch in der Region die einzige Landebahn neben Male im Indischen Ozean, wenn man mal von Sri Lanka und Indien absieht.
MH370 ferngesteuert? (Info vom Vorartikel)
Das Rätsel um MH370 wird immer mysteriöser. Laut US-Experten wurde die rätselhafte Flugroute des verschollenen Jets nicht manuell gesteuert, sondern war bereits im Flugcomputer programmiert. Die New York Times berichtet, dass das Flight Management System das Flugzeug flog und die Kursabweichung nicht manuell von den Piloten vorgenommen wurde.
Nach aktuellen Erkenntnissen war demnach die neue Route als "Ausweichstrecke" im Flight Management System bereits programmiert. Das ist laut Experten nichts ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist nur, dass die neue Route praktisch entgegengesetzt zu Richtung Peking verläuft.
Interessant und bisher kaum bekannt: Boeing hatte schon vor einigen Jahren ein Flugzeugsteuerungssystem (Uninteruptible Auto Pilot System) entwickelt, welches einen Jet vollständig von Außen steuern kann und den Piloten jede Möglichkeit des Einflusses entzieht. Dieses System sollte Flugzeuge sicher weiter fliegen und auch landen lassen für den Fall einer Entführung oder eines terroristischen Eingriffes. Wurde diese Technik auch bei MH370 angewandt?
Das wirft neue Fragen auf und gibt Spekulationen breiten Raum: Wurde das Flugzeug möglicherweise ferngesteuert?
Konnten die Piloten nicht mehr eingreifen? Wurden die Kommunikationsgeräte bewusst abgeschaltet, damit die Crew keine Verbindung zur Außenwelt hatte? - Wurde das Flugzeug gar in nicht zugelassene Höhen (45000 Fuß, 15km) gesteuert, um die Sauerstoffversorgung zu zerstören und um alle Passagiere in wenigen Minuten ersticken zu lassen? Ist so zu erklären, dass der Jet kurz nach Abschalten der Transponder erst mal auf 15km Höhe geklettert ist um dann wieder auf normale Flughöhe zurückzukehren?
Dass die Ortungssysteme bewusst abgeschaltet wurden, darüber gibt es derzeit keine Zweifel mehr. Nach neuesten Erkenntnissen geschah dies auch an einem "wunden" Punkt - nämlich am Übergang vom malaysischen zum vietnamesischen Luftraum. Es dauert nach Auskunft von Piloten immer eine gewisse Zeit, wenn man sich bei dem einen Luftraum abgemeldet hat und der andere Luftraum die neue Überwachung übernimmt. Genau in dieser Lücke wurden die Ortungsinstrumente abgeschaltet - so dass es erst mal gar nicht auffiel, dass die Maschine vom Bildschirm verschwunden war.
Etwas früher wurde die Flugdatenüberwachungsanlage abgeschaltet (ACARS). Dies ist allerdings nicht einfach, weil es dazu im Cockpit keine Schalter gibt. Dazu muss man bei einer B777 am Eingang links vorne in der Nähe des Galley einen Wandschrank öffnen und eine Sicherung herausziehen. Kaum ein normaler Pilot kennt sich damit aus. Der Vorgang erfordert also höchst Sachkenntnis und kann nur von Experten durchgeführt werden.
Das alles macht die Situation höchst rätselhaft: Könnte das Flugzeug tatsächlich ferngesteuert gewesen sein? Wurde die Route schon vor dem Flug programmiert?



