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Gehört das Hoeneß Konto dem FC Bayern München?

Das Millionen-Konto in der Schweiz gehört in Wahrheit angeblich dem FC Bayern München und nicht Uli Hoeneß. Das behauptet ein Informant. Über das Konto sollen angeblich Schwarzgeld und Bestechung abgewickelt worden sein. Das Geld floß nach Informantendarstellung über getürkte Devisengeschäfte.


Die Welt rätselt über die Millionengewinne auf dem Hoeneß Konto. Der Bayern München-Chef gestand angeblich alles. In rekordverdächtiger Eile wurde der Prozeß in nur drei Tagen beendet. Hoeneß muss ins Gefängnis. Ist die Geschichte damit erledigt? Wahrscheinlich nicht. Vielleicht steht die Affäre vor einer ganz neuen Wende.

Uli Hoeneß, der begnadete Devisen-Zocker, der zwischen Trainerbank und Aufsichtsrat Tausende Devisendeals abwickelte und dabei Millionen gewann? Daran hatten Experten von Anfang an ihre Zweifel.

Nun meldete sich ein anonymer Informant bei MMnews. In stundenlangen Gesprächen hatten wir den Eindruck, dass der Mann weiß, wovon er spricht. Allerdings gilt auch zu beachten, dass es für dessen Aussagen bislang keine Beweise gibt.

Der Informant - nach eigenem Bekunden aus Schweizer Bankenkreisen - hatte sich bereits vor Tagen an MMnews gewendet und erzählt eine ganz andere Geschichte zum angeblichen Hoeneß-Konto. Sollte diese wahr sein, dürfte dies die Grundfesten des deuschen Fußballs erschüttern. Sollten sich die Aussagen bewahrheiten, steht gar die weitere Existenz des FC Bayern München auf dem Spiel und möglicherweise auch die anderer Vereine und Fußballer, denn einige sollen nach dem gleichen Schema gehandelt haben.

Wir behaupten hier nicht, dass es so war, sondern geben lediglich die Version des Informanten wider. Und dieser sagt: Das Konto gehörte gar nicht Uli Hoeneß, sondern dem FC Bayern München.

Es handelte sich nach Aussagen des Informanten zunächst um ein anonymes Nummernkonto bei der Schweizer Vontobel Bank. Im Zuge von neuen Transparenzvorschriften verlangte die Bank allerdings einen "Beneficial Owner" für das Konto (den Namen des Eigentümers). Da die Verantwortlichen des FC Bayern München dieses so nicht wollten stellte sich Uli Hoeneß als Namensgeber zur Verfügung. - Diese Aussage ist bis heute unbewiesen.

Der "stern" berichtete letztes Jahr über ein geheimes Fußballkonto mit der Nummer 4028BEA bei Vontobel. Hoeneß zeigte sich daraufhin selbst an. Das Kürzel BEA steht für das Konto-Passwort "Beaufort".

Nach Aussagen des Informanten handelte es sich um ein Schwarzgeldkonto des Vereins, über das angeblich Bestechungsgelder und Korruption finanziert wurde. Dies ist eine Behauptung, die ebenfalls bis heute unbewiesen ist. Angeblich sollen aber Schweizer Bankaufsichtsbehörden bereits mit dem Fall befaßt sein und kurz vor der Aufklärung stehen.

Wie wurden die Gelder auf das Konto "überwiesen"? Das Geld floß nach Bekunden des Informanten über getürkte Devisengeschäfte außerhalb der Börse ("OTC"). Es hatte mindestens einen hochrangigen Mitarbeiter der Bank gegeben, welche die manipulierten Devisengeschäfte durchwinkte. Für die Bank floß dabei üppige Provision. Auch diese Behauptung ist bis heute unbewiesen.

Beim Hoeneß Prozess wurden nur einzelne der zigtausend Transaktionen genannt, die über die Jahre über sein Konto bei der Vontobel-Bank gelaufen sind. Wie sich die Geschäfte genau zusammengesetzt haben, blieb öffentlich unbeantwortet. Zeugen haben nur für kleine Schlaglichter gesorgt. So wurde bekannt, dass das Vontobel-Konto in der Spitze rund 150 Millionen Euro umfasst hatte und in den Jahren 2003 sowie 2005 das Gros der Gewinne angefallen ist. Eine Steuerfahnderin hatte die Gesamtgewinne für diesen beiden Jahre mit 130 Millionen Euro beziffert.

Die Devisendeals hatten nach Aussage des Informanten aber nur einen Zweck: das Konto zu bereichern, wenn Geld angewiesen wurde oder es zu entreichern, wenn man selbst jemanden Geld zukommen lassen wollte. Diese Behauptung ist ebenfalls unbewiesen.

Im Klartext - so könnte es gelaufen sein: Die mutmaßlichen Korruptionsgelder für das Konto wurden laut Informant nicht durch direkte Zahlungen überwiesen, sondern über getürkte Devisendeals, bei der die Gegenseite bewusst verliert  und der Kontoinhaber immer gewinnt. Die "Zahlungen" werden dann bei den Firmen / Privatpersonen als Verluste vermerkt und traten nicht als Zahlungen an ein schweizer Konto  in Erscheinung. Der Clou an der Geschichte: Der Verlierer kann seine Verluste auch noch steuerlich geltend machen.

Umgekehrt: Wenn der Kontoinhaber jemanden Geld zukommen lassen will, dann macht er mit dem Zahlungsempfänger den gleichen Deal, nur dass der Kontoinhaber dieses Mal den Verlust hat und der Zahlungsempfänger den Gewinn verbuchen kann. Auf diese Weise sollen Millionen hin und her geflossen sein.

Laut Prozeßunterlagen ist genau das eingetreten: Hoeneß soll demzufolge zwar sehr hohe Gewinne eingefahren haben, andererseits gab es aber auch Phasen, in den Millionen abgeflossen sind. Das waren dann Devisengeschäfte, wo er - nach Ansicht des Informanten - jemand anders Geld zukommen lassen wollte und über die getürkten Devisengeschäfte bewußt Verluste in Kauf nahm, weil der Gewinner auf der anderen Seite schon fest stand.

Um keine Zweifel aufkommen zu lassen: MMnews behauptet weder, dass das Hoeneß-Konto dem FC Bayern München gehört noch dass die manipulierten Devisengeschäfte in der vom Informanten dargestellten Weise so abgelaufen sind. Die Aussagen des Informanten sind reine Spekulation. Auch behaupten wir nicht, dass das Konto der Korruption diente. Die Behauptungen des Informanten können auch aus der Luft gegegriffen sein. Es gibt bisher keine Beweise für diese Darstellung. Uli Hoeneß hat vor Gericht bestätigt, dass er Inhaber des Kontos sei und dass er die Devisendeals veranlasst habe und dafür die Verantwortung trage.

Info: Geldwäsche per Börse: So funktionieren die Deals

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