Malaysia Airlines erklärt heute die MH370 für offiziell abgestürzt. - Warum das Flugzeug noch Tausende Kilometer weiter geflogen ist und angeblich südwestlich von Australien crashte, dafür gibt keine Antworten. Auch in China mehren sich die Zweifel. - Doch in Diego Garcia?
Noch sind keineswegs irgendwelche Trümmer identifiziert, welche eindeutig auf einen Crash von MH370 hinweisen. Trotzdem erklärte der Chef von Malaysia Airlines heute, dass das Flugzeug abgestürzt sei - mit hoher Wahrscheinlichkeit südwestlich von Australien. Das liegt komplett entgegengesetzt zur Flugrichtung nach Peking. Und Beweise, dass dort die Absturzstelle ist, gibt es auch nicht. Vage Satellitenbilder geben praktisch nichts her.
Offiziell aber wurde Flug MH370 für verloren erklärt und die Hoffnung auf Überlebende unter den Passagieren des Flugzeugs von Malaysia begraben. Doch die leidgeprüften Hinterbliebenen sind misstrauisch und fordern Beweise. Hunderte Angehörige der mehrheitlich chinesischen Flugzeuginsassen verlangten in Peking endlich Antworten auf ihre quälendsten Fragen: Wo sind die Wrackteile? Und was steckt hinter dem stundenlangen Irrflug über den Ozean?
Die Theorie vom Absturz stößt in China auf Skepsis, vor allem wegen der komplizierten Analyse der Satellitendaten, die auf einen Absturz der Boeing 777-200 im südlichen Indischen Ozean hindeutet. Experten sehen noch keinen schlüssigen Beweis, zumal keine Wrackteile gefunden worden sind. Außerdem fühlt sich Chinas Regierung offenbar auch überrumpelt durch die rasche Verkündung der tragischen Schlussfolgerungen durch Malaysias Regierungschef Najib Razak.
Im Internet halten sich hartnäckig Gerüchte, dass das Flugzeug in Diego Garcia gelandet sei. Doch auch dafür gibt es bislang keine Beweise.



