Stresstest drückt Banken: Auch Commerzbank und Deutsche Bank im DAX schwächer. - Fünf Institute in den USA haben den Stresstest nicht bestanden. Darunter die Citigroup, Royal Bank of Scotland HSBC, und Banco Santander. Goldman Sachs und Banc of America bestehen nur knapp.
Citigroup sowie die US-Sparten der europäischen Banken Royal Bank of Scotland Group Plc, HSBC Holdings Plc und Banco Santander SA schafften den Test nicht auf Grund von qualitativen Bedenken mit Blick auf ihre Prozesse, teilte die Notenbank in der Nacht zum Donnerstag mit.
Die amerikanische Zions Bancorporation wiederum fiel durch die Prüfung der Aufsicht, weil die Kapitaldecke im Test unter das vorgeschrieben Minimum absackte. Bei 25 anderen Banken erteilte die Federal Reserve hingegen ihre Zustimmung zu den Kapitalplänen. Die Notenbank führt jährlich einen zweiteiligen Stresstest durch. Damit will die Fed sicherstellen, dass Banken über genügend Kapital verfügen, um existenzbedrohende Schocks zu überleben. Ziel dabei ist, steuerfinanzierte Rettungsaktionen wie in 2008 künftig zu verhindern.
Goldman Sachs Group Inc. und Bank of America Corp. absolvierten die Prüfung nur deshalb erfolgreich, weil sie ihre Anträge für Aktienrückkäufe und Ausschüttung von Dividenden gesenkt hatten.
Die Nachrichten aus den USA drückten auch die Bankenkurse in Europa. Im DAX waren Commerzbank und Deutsche Bank Mittags etwas schwächer - obwohl sie den letzten Stresstest durch die EZB bestanden.



