"Schrei vor Glück oder schicks zurück" - wird dies dereinst auch bei einem möglichen Börsengang von Zalando gelten? - Der Online-Händler wurde in eine Europäischen Aktiengesellschaft umgewandelt.
Der Online-Modehändler Zalando will seine Rechtsform ändern und zur Europäischen Aktiengesellschaft (SE) werden. Das sei die modernste Rechtsform und ideal für ein junges Online-Unternehmen, sagte ein Zalando-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Ein möglicher Börsengang sei ein Option, jedoch kein Automatismus.
Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 5000 Mitarbeiter in Deutschland. Die Zahl der aktiven Kunden war 2013 von 9 auf 13 Millionen gestiegen. Die neue Rechtsform zeige vor allem den europaweiten Charakter des Unternehmens, dessen Umsatz 2013 um mehr als 50 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro gestiegen war. "Über die Hälfte des Umsatzes erzielen wir mittlerweile im Ausland", sagte ein Sprecher dem Magazin "Wirtschaftswoche". Gewinne sind allerdings derzeit nicht in Sicht.
Zuletzt wurde der Internethändler auf einen Firmenwert von 3,7 Milliarden Euro taxiert. Die Samwer-Brüder halten über ihr Investment-Vehikel European Founders Fund 17 Prozent, größter Aktionär mit 36,5 Prozent ist das schwedische Konglomerat Kinnevik.



