Auch in den USA gibt es Widerstand gegen den Equity Plan. David Winters, Chef von Wintergreen Advisers, nennt das Programm „exzessiv” und „unnötig“. Winters verwaltet 2,8 Millionen Coke-Aktien. Die Pensionskasse Ontario Teachers Pension Plan, die rund 740.000 Aktien besitzt, hat sich ebenfalls gegen das Programm ausgesprochen.
Coco-Cola will auf der Jahresha! uptversammlung am 23. April ein Options- und Aktienprogramm genehmigen lassen, das die Ausgabe von bis zu 500 Millionen neuer Aktien ermöglicht. Diese könnten in den kommenden vier Jahren an Angestellte ausgegeben werden – rund 6.400 Mitarbeiter oder fünf Prozent der Belegschaft könnten davon profitieren.
Aktionäre wie Flossbach und Winters befürchten, dass ihr Anteil dadurch merklich verwässert wird. Nach Rechnung von Flossbach könnte durch den Equity Plan innerhalb von vier Jahren bis zu ein Sechstel der Firma von den Aktionären an das Management übergehen.
Coca-Cola weist die Kritik zurück. Die genannten Zahlen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Dass die Firma gleichzeitig Aktien zurückkaufe, hätten die Kritiker außer Acht gelassen.



