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EU will neue Backöfen - für besseres Klima

Der "Fachverband Hausgeräte" frohlockt: ab nächstes Jahr werden nicht nur alte Kaffemaschinen verboten sondern es gelten auch neue EU-Richtlinien für Backöfen, Kochfelder und Dunstabzugshauben. Damit soll das Klima kälter werden.

 

Von Michael Mross

Es gibt in der EU bekanntlich viele Probleme, die einer Lösung harren. Eines der größten Probleme scheint jedoch nun bewältigt. Es lautet: "Wie lange darf Kaffee auf einer Warmhalteplatte bleiben"? Millionen EU-Bürger lassen das Aufputschmittel offenbar stundenlang, tagelang auf der Heizung, ohne es zu trinken. Das ist schlecht für's Klima und kostet Strom. Die EU meint es angeblich gut mit beiden.

 

Weil alte Kaffeemaschinen "klimaschädlich" sind gilt deshalb ab 2015: Für Filter-Kaffeemaschinen mit einer Isolierkanne wird eine Warmhaltezeit von maximal fünf Minuten Vorschrift. Bei Maschinen ohne Isolierbehälter ist eine Warmhaltezeit von maximal 40 Minuten geplant. - Planwirtschaft aus Brüssel, bis zur letzten Bohne.

 

Wie die Junta auf das Timing kommt, ist unbekannt. Aber angeblich sollen damit Terawatt an Energie gespart werden, womit man ganze Städte mit Strom versorgen kann. Angenehmer Nebeneffekt: Das Klima wird kälter. Motto: Kalter Kaffee für kaltes Klima. Ganz schön schlau, die EU. Nichts passiert ohne Hintergedanken.

 

Aber was ist mit jenen, die ihren Kaffee vergessen und später feststellen, dass er kalt ist? Und einen neuen brühen müssen? Ist das dann nicht doppelt schädlich für's Klima? Ist das alles vielleicht ein geschickter Trick der Kaffee-Industrie, in deren Diensten sich die EUkraten stellen, um den Verbrauch zu erhöhen?

 

Allerdings - keine Regelung ohne Ausnahme: Irgendwie hat es Tchibo geschafft, dass die Kaffeestuben ihre Plörre länger warmhalten dürfen - dank guter Beziehungen zu Brüssel. Wie es bei Starbucks aussieht, ist unbekannt. Doch die US-Kaffee-Kette scheint davon besonders betroffen, weil die braune Brühe dort geschmeckt noch länger auf der Warmhalteplatte wabert.

 

Die deutschen Hausgerätehersteller frohlocken derweil angesichts neuer EU-Vorschriften für Kaffeekocher und freuen sich auf neuen Umsatz: "Die ab 1. Januar 2015 geplante Regelung ist extrem sinnvoll zur Verringerung des Stromverbrauchs", darf Geschäftsführer des Fachverbandes Hausgeräte im ZVEI, Werner Scholz in der "Welt" sagen, ohne rot zu werden.

 

Der Lobbykrat der deutschen Haushaltsgeräteindustrie ist in erster Linie besorgt über die Kaffeequaltität. Dass heißer Kaffee auch angeblich das Klima heißer macht, stört ihn weniger: "Die Einschränkungen für den Verbraucher sind sehr, sehr gering. Kaffee, der 40 Minuten in der Glaskanne steht, schmeckt ohnehin nicht mehr", blubbert Scholz.

 

Aber wer - bitteschön - hat noch so eine uralte Kaffee-Maschine mit Melitta-Filter, in den müssig das heiße Wasser reintröpfelt? - Nicht mehr ganz zeitgemäß, die neue EU-Vorschrift also. Wahrscheinlich aber schreibt Brüssel schon seit 20 Jahren an dem neuen Kaffee-Warmhalte-Gesetz. Damals war Filterkaffee noch weit verbreitet.

 

Ich bin Gott sei Dank noch nicht betroffen, da ich eine 2-Kilowatt-Espresso-Maschine mit allen Raffinessen habe. Dieser High-Tech-Kaffee-Kocher ist natürlich rund um die Uhr in Betrieb. Wer will schon lange warten, wenn die Organ-Hülle ein Aufputschmittel braucht? - Aber wahrscheinlich droht auch hier bald Verbot und Überwachung. Die EU-Kaffeemaschinen-Kontrolle.

 

Das ganze EU-Hirngespinst, mit dem seit Jahren Tausende EU-Kraten beschäftigt sind, nennt sich "Ökodesign-Richtlinie". Damit soll nicht nur Öko designed sondern auch Klima kälter werden.  Dieser Richtlinie ist auch schon die Glühbirne zum Opfer gefallen. Seit dem müssen sich EU-Untertanen mit quecksilbrigen Flimmer-Funzeln bestrahlen lassen. Aber wer tut das nicht gern, wenn's gut für's Klima ist?

 

Und wer verzichtet nicht gern auf heißen Kaffee, damit es auf dem Planeten endlich kälter wird?

 

Diese "Ökodesign-Richtlinie" fordert jedoch ab 2015 noch weitere Einschränkungen in der Küche: dann gelten verschärfte Vorschriften zum Energieverbrauch von Backöfen, Kochfeldern und Dunstabzugshauben.

 

Ob man dann seine Küche wegschmeißen kann, ist unbekannt. Auf jeden Fall gelten dann neue Stromverbrauchs-Normen für die Hersteller. Anlaß zur Sorge soll es gleichwohl nicht geben: Auch mit den neuen EU-Herden soll man immer noch kochen können. Das ist ein echter Fortschritt.

 

Die EU will mit ihren neuen Küchen-Vorschriften einen Beitrag dazu leisten, das "Klimaziel" für 2020 einzuhalten. Wie gut, das Brüsseler Bürokraten das Klima für 2020 planen. Ob sich das Wetter jedoch daran hält, ist eine andere Frage.


Gut für's Klima im eigenen Portemonnaie dürfte die Aktion auf jeden Fall sein. Ob die Macher der "Ökodesign-Richtlinie" bereits gute Job-Angebote in der Elektro-Industrie erhalten haben, ist zu vermuten.

 

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