Massive Eindeckung von spekulativen Short-Positionen bei Kupfer.Die anhaltenden geopolitischen Spannungen in der Ukraine unterstützen den Preis weiterhin. Darüber hinaus schätzen die spekulativen Finanzanleger die Aussichten für Gold wieder besser ein.
Von Commerzbank Commodtiy Research
Nach den kräftigen Preiszugewinnen gegen Ende der vergangenen Woche setzt der Goldpreis seine Aufwärtsbewegung zum Wochenauftakt fort und verzeichnete in der Nacht bei 1.307 USD je Feinunze den höchsten Stand seit knapp zwei Wochen. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen in der Ukraine unterstützen den Preis weiterhin.
Darüber hinaus schätzen die spekulativen Finanzanleger die Aussichten für Gold wieder besser ein. Gemäß den am Freitag veröffentlichten CFTC-Daten bauten sie in der Woche zum 22. April erstmals seit fünf Wochen ihre Netto-Long-Positionen wieder aus. Der jüngste Preisanstieg legt nahe, dass seither weitere Netto-Long-Positionen aufgebaut worden sind.
Die Gold-ETFs verzeichneten im Verlauf der letzten Woche nur noch marginale Abflüsse. Außerdem erreichen uns für den Goldpreis positive Meldungen aus Indien, dem nach China weltweit zweitgrößten Goldkonsumenten: Der dortige Schmuckhändlerverband rechnet mit einer anziehenden Goldnachfrage im Zusammenhang mit dem an diesem Freitag stattfindenden religiösen Feiertag Akshaya Tritiya, zu welchem traditionell viel Gold gekauft wird.
Nichtsdestotrotz erwarten wir einen verhaltenden Wochenbeginn auf dem Goldmarkt, da wichtigere Datenveröffentlichungen erst in der zweiten Wochenhälfte für Preisimpulse sorgen dürften. Den Anfang macht die geldpolitische Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch. Ende der Woche folgen der ISM-Index und der US-Arbeitsmarktbericht.



