Anschlag im Jemen traf Agenten des Bundesnachrichtendienstes. BND-Resident und sein Stellvertreter erlitten Verletzungen.
Der Anschlag Unbekannter in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa am 28. April traf keine deutschen Diplomaten sondern Agenten des Bundesnachrichtendienstes (BND). Das berichtet BILD am SONNTAG unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise.
Gegen 16 Uhr waren der BND-Resident in Sanaa, sein Stellvertreter und der Fahrer in ihrem Auto unter direkten Beschuss geraten – nur rund 700 Meter von der deutschen Botschaft entfernt. Der Resident erlitt einen Unterschenkel-Durchschuss, der Stellvertreter ein Knalltrauma und der Fahrer einen Streifschuss am Kopf.



