Ein Stück näher an sozialistischer Planwirtschaft, made in Brüssel: SPD offen für EU-weite Gehaltsgrenze für Manager.
Der SPD-Bundesvize Ralf Stegner unterstützt den Vorstoß des CDU-Arbeitnehmerflügels für eine europaweite gesetzliche Begrenzung von Managergehältern. „Es freut mich, dass nun auch in Teilen der Union ein Bewusstsein für die Einkommensschere in unserer Gesellschaft entstanden ist. Die SPD tritt schon lange für die Begrenzung von Managergehältern einerseits und eine Verbesserung des Lohnniveaus andererseits ein“, sagte Stegner Handelsblatt Online. „Wenn die Position des Arbeitsnehmerflügels sich auch in der Parteispitze der CDU durchsetzt, steht einer Umsetzung dieser Position in der Großen Koalition nichts im Wege.“
Stegner reagierte auf Äußerungen des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Christlich-Demokratischen-
Dabei kritisierte Bäumler vor allem die „Auswüchse“ bei Hedgefonds-Managern, die Milliarden-Gehälter nur dann erzielten, wenn sie mit relativ wenig Eigenkapital große Risiken eingingen. „Wir brauchen deshalb sowohl gesetzliche Lohnuntergrenzen wie auch Gehaltsobergrenzen“, forderte der CDA-Vize. Und bei Hedgefonds-Managern müsse es eine „absolute Obergrenze“ geben. Nach der Wahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai solle daher eine europaweite Regelung angegangen werden.



