Charttechnik-Legende Ralph Acampora glaubt an einen Crash in den nächsten Monaten. Die Kurse könnten bis 25% abstürzen. - Sind fallende Banken-Kurse ein böses Omen? Ist Gold eine Alternative?
Riecht es nach Crash? "Ja" sagt Charttechnik-Guru Ralpf Acampora in einem Interview mit CNBC. Wörtlich prognostiziert er: Ich habe das starke Gefühl, dass es zu einer 25%-Korrektur kommt".
Acampora prognostiziert einen Absturz von 10-15% im S&P 500 - bis Oktober. Gleichzeitig betont er, dass das Kursmassaker bei Small- und Midcaps noch größer ausfallen könnte. Russel und Nasdaq könnten sogar 20-25% fallen und damit in einen langen Baer-Markt eintauchen.
Tatsächlich stehen die Zeichen trotz der Rallye in den letzten Monaten nicht gut. Seit Wochen zeigen Bankaktien akute Schwäche, besonders in der Südschiene. Aber auch Deutsche Bank und Commerzbank sind in letzter Zeit klare Underperformer. Die negative Kursentwicklung bei Bankaktien gilt bei manchen Börsianer als böses Omen für den Gesamtmarkt. Als negativer Indikator gilt auch die schlechte Performance des Russel - Index in den letzten Wochen.
Ein zusätzliches Alarm-Signal sendet der Anleihen-Markt. Bunds und Bonds zeigen auffällig fallende Renditen. Ebenfalls ein mögliches schlechtes Zeichen.
Sollte es tatsächlich zu einem Absturz bei den Aktien kommen, könnte Gold profitieren. Edelmetallfans verweisen auf den Beginn der Finanzkrise, in der Gold neue Rekorde erklomm. Ob Gold aber auch dieses Mal ein Krisengewinner ist, bleibt aber offen. Dieses hänge laut Aussage von Beobachtern davon ab, ob eine Deflation droht. In einem Ambiente fallender Preise müssen Rohstoffe nicht unbedingt Gewinner sein.



