In einem dringenden Appell hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor der Gefahr einer erneuten Ausbreitung der Kinderlähmung (Polio) gewarnt. Die Warnung soll in den Medien Angst und Schrecken verbreiten. Und vor allem eines: die Kassen der Impfstoffhersteller füllen. Droht ein ähnlicher Skandal wie bei der Schweinegrippe? Wie korrupt ist die WHO?
Happige Vorwürfe an die Adresse der Weltgesundheits-Organisation WHO. „Die weltweite Polio-Gefahr ist von der WHO erfunden, um mehr Impfstoffe zu verkaufen, die niemand braucht“ heisst die heftige Anklage gegen die WHO. Mit seinen Warnungen: „Public Health Emergency of International Concern“ (PHEIC, Gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite) wird gezielt über mögliche, drohende oder bereits ausgebrochene Epidemien und Seuchen jedes Land der Welt avisiert. Eine solche Notlage beschreibt die WHO offiziell als ein aussergewöhnliches Ereignis, das durch die internationale Verbreitung der Krankheit ein Risiko für die öffentliche Gesundheit anderer Länder darstellt und möglicherweise eine koordinierte internationale Reaktion erfordert.
Hier setzt der Zorn der Beobachter ein. Die WHO hat vor einer möglichen globalen Polioepidemie gewarnt. Tatsache ist, dass genau 68 Fälle von Polio weltweit erfasst sind. Von diesen 68 Poliofällen sind 59 in Pakistan aufgetreten. Wenn Sie nicht in Pakistan leben, liegt die Gefahr, dass Sie sich bisher in diesem Jahr an der Kinderlähmung angesteckt haben, bei ungefähr eins zu einer Milliarde. Wenn Sie in den USA leben, ist Ihr Risiko exakt NULL, denn seit 1979 hat es auf dem Territorium der Vereinigten Staaten keinen einzigen Poliofall mehr gegeben. Wie wird dann aus einem Poliorisiko von eins zu einer Milliarde ein „aussergewöhnliches Ereignis“, das ein weltweites Gesundheitsrisiko darstellt?
Kritiker werfen der WHO vor, sie sei am besten, wenn es um das Ausrufen falscher Pandemien gehe. Regierungen werden dann gezwungen, Impfstoffe einzulagern, die sie nie verwenden werden (Erinnern Sie sich an Tamiflu). Bei den meisten Mitgliedern des WHO-Beirats bestehen finanzielle Querverbindungen zu Impfstoffherstellern. Weltweit kauften Regierungen tonnenweise Schweinegrippenimpfstoff, nur um dann später noch mehr zu bezahlen, um ihn entsorgen zu lassen, nachdem er nicht benötigt wurde.
Die Kritiker zitieren Beispiele, die die WHO wirklich in ein schiefes Licht rücken. So verletzen sich jährlich 98’000 Kinder in der gesamten Welt beim Trampolinspringen. Doch die WHO hat Trampoline bisher nicht zur „gesundheitlichen Notlage“ erklärt. Vielleicht, weil es keine Trampolin-Impfstoffe gibt, die man der Öffentlichkeit verkaufen könnte. In Swimmingpools ertrinken jedes Jahr alleine in den USA 3’900 Menschen. Doch auch diese gesundheitlichen „Unfälle“ werden von der WHO nicht eines Alarms gewürdigt. In den USA alleine sterben jedes Jahr 25’000 Personen an Autounfällen, die WHO hat bisher davon keine Kenntnis genommen. Jetzt wird die Organisation WHO von Fachleuten in der heutigen Form in Frage gestellt.



