Einer kurzfristigen Erholung des Goldpreises stehen der zunehmende Optimismus der Marktteilnehmer über die wirtschaftliche Entwicklung in den USA und die verhaltene physische Nachfrage in Asien entgegen. Dieveröffentlichten sehr niedrigen Mai-Inflationszahlen für die Eurozone hielten den Goldpreis ebenfalls in Schach.
Von Commerzbank Commodity Research
Der Goldpreis markierte gestern mit 1.240 USD je Feinunze den tiefsten Stand seit etwas mehr als vier Monaten und handelt am Morgen nur leicht über diesem Niveau. Einer kurzfristigen Erholung des Goldpreises stehen der zunehmende Optimismus der Marktteilnehmer über die wirtschaftliche Entwicklung in den USA und die verhaltene physische Nachfrage in Asien entgegen. Die gestern veröffentlichten sehr niedrigen Mai-Inflationszahlen für die Eurozone hielten den Goldpreis ebenfalls in Schach. In Anbetracht der jüngsten Preisentwicklung zeigen sich die ETF-Bestände dagegen relativ stabil.
In den USA wurden im Mai auf annualisierter Basis 16,7 Mio. Fahrzeuge verkauft. Dies entspricht einem Anstieg um 8,4% gegenüber dem Vorjahr und dem höchsten Niveau seit Februar 2007. Die Absatzzahlen deuten auf eine robuste Nachfrage insbesondere nach Palladium hin, da der US-Markt benzinlastig ist. Allerdings profitieren die Preise der Platinmetalle davon nicht, was wir auf die fortgesetzten Gespräche in Südafrika zurückführen. Nach dem Bergbauminister gestern hat sich heute Morgen erstmals der Präsident der radikalen Gewerkschaft AMCU optimistisch geäußert, schon kurzfristig einen Durchbruch erzielen zu können.



