USA: Banken werden zu Strafgeldautomaten. Wegen Verstößen gegen amerikanische Wirtschaftssanktionen könnte auf das französische Geldhaus BNP Paribas sogar eine Strafe von 16 Milliarden Dollar zukommen.
Die Geldbußen für Kreditinstitute klettern in den Vereinigten Staaten derzeit in astronomische Höhen. Dem zweitgrößten amerikanischen Institut Bank of America droht offenbar wegen unlauterer Hypothekengeschäfte eine neue Strafe von mindestens 12 Milliarden Dollar. Wegen Verstößen gegen amerikanische Wirtschaftssanktionen könnte auf das französische Geldhaus BNP Paribas sogar eine Strafe von 16 Milliarden Dollar zukommen.
Berechnungen der F.A.Z. haben ergeben, dass sich die Vergleichs- und Strafzahlungen in Europa und Amerika zusammen seit dem Jahr 2009 inzwischen auf fast 100 Milliarden Dollar summieren – nimmt man nur die Strafen von mehr 50 Millionen Dollar. Es handelt sich unter anderem um Verstöße gegen Wirtschaftssanktionen und Geldwäschevorschriften, die Beihilfe zur Steuerhinterziehung oder Zinsmanipulationen. Es erfolgt eine Auflistung, wer, wann, wie viel und wofür gezahlt hat.



