Droht eine neue Eurokrise? Das größte portugiesische Finanzinstitut, Banco Espirito Santo (Bank des Heiligen Geistes), hat offenbar Probleme, nachdem es beim internationalen Ableger der Bank Zahlungsschwierigkeit gab. - Europäischer Bankensektor schon seit Tagen unter Druck
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Von allen Geistern verlassen? Anleihen von Espirito Santo crashen:
Sorgen um einen Anteilseigner der portugiesischen Banco Espirito Santo haben die Renditen für portugiesische Staatsanleihen spürbar ansteigen lassen. Die Börse in Lissabon verlor seit Wochenbeginn gut sieben Prozent. Portugiesische Staatsanleihen gerieten unter Druck.
Als Grund für die schlechte Stimmung nannten Händler Nachrichten aus dem Bankensektor. Bereits am Dienstag hatten Meldungen die Runde gemacht, dass es bei der Holding "Espirito Santo International", die Minderheitsanteile an der Banco Espirito Santo hält, zu Zahlungsverzögerungen bei einem kurzfristigen Schuldtitel gekommen sei. Am Mittwoch berichteten portugiesische Medien, einige Kunden seien aufgefordert worden, die kurzfristigen Papiere in Aktien und langfristige Schuldtitel zu tauschen.



