Wie ist die Lage in Isreals größter Stadt Tel Aviv? Auskunft darüber geben am besten Livecams, mit denen man sich ein Bild von der Lage vor Ort machen kann. Am Nachmittag wurde Israels offenbar schon wieder beschossen.
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Heulende Sirenen, verunsicherte Menschen, Raketen-Angriffe auf Tel Aviv. Auch das Atomkraftwerk südlich von Tel Aviv soll angeblich Ziel von Angriffen gewesen sein. Wie sieht es wirklich aus in einer der größten Städte in Israel? Zahlreiche Webcams geben ein aktuelles Bild von der Lage vor Ort. Derzeit sieht es nach business as usual aus. Einzig die Strände sind leer. Die Behörden haben die Menschen offenbar aufgefordert, wenn möglich nicht ins Freie zu gehen, weil teilweise der Schrott von getroffenen von abgeschossenen Raketen vom Himmel rieselt. Verletzte hat es aber scheinbar bisher nicht gegeben.
Grüne: EU, USA und Ägypten sollen im Nahost-Konflikt vermitteln
Der Grünen-Sprecher für Außenpolitik, Omid Nouripour, hat die USA, EU sowie Ägypten dazu aufgefordert, im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern zu vermitteln. Er verurteile "die erneute Anwendung von Gewalt der Konfliktparteien im Nahen Osten", so der Grünen-Politiker, der sich zur Zeit auf einer Reise durch Israel und die palästinensischen Gebiete befindet, am Donnerstag. Die radikal-islamische Hamas im Gazastreifen sowie die israelische Regierung müssten den gegenseitigen Beschuss einstellen. "Darunter leiden vor allem Zivilisten. Die israelischen Raketenangriffe haben in Gaza bereits über 70 Opfer gefordert - darunter viele Kinder - und Hunderte Menschen wurden verletzt. Durch den andauernden Beschuss aus dem Gazastreifen müssen auch die Menschen in Israel um ihr Leben fürchten." Die derzeitige militärische Konfrontation könne keine der beiden Seiten gewinnen, "egal ob die Konfliktparteien aus einer Position der Schwäche oder der Stärke heraus agieren", so Nouripour weiter. "Die Spirale von Gewalt und Gegengewalt muss endlich durchbrochen werden."
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