Auch im Fußball muss man politisch korrekt sein. Der Gaucho-Tanz der deutschen Weltmeister erregt die Gutmenschen im Netz - allen voran die FAZ, dort gab es jetzt sogar einen Shitstorm. Was darf man eigentlich noch - und wo hört der Spaß auf?
Aus Gaucho am Gate (Brandenburger Tor) wurde nun ein Gauchogate. Es sollte eine witzige Tanznummer sein der der deutschen Fußballmanschaft vor dem Brandenburger Tor. Doch aus der lustigen Nummer wurde jetzt ein "Gauchogate" - die Gutmenschenpresse schreckt eben auch vor weit hergeholten Vergleichen nicht zurück.
Argentinische Medien sprechen gar von "Nazis". Der bekannte argentinische Sportjournalist Victor Hugo Morales nannte die sechs Gaucho-Tänzer in seiner Sendung beim Radiosender Continental de Buenos Aires in ihrem Verhalten und ihrer Denkweise "ekelhafte Nazis". Die argentinische Sportzeitung «Olé» kritisierte die Szene als "polemisch". Auch deutsche Medien empören sich, allen voran die FAZ. Dafür erntete das Blatt nun einen Shitstorm.
Unter dem Hashtag «#gauchogate» verteidigen unterdessen viele Twitter-Nutzer die Tanzeinlage und regen sich über die öffentliche Entrüstung auf. Doch politisch korrete Zeitungen wie die FAZ kippen weiter Öl ins Feuer der hysterischen Entrüstung der Gutmenschen.
"Gaucho Dance" von Klose, Schürrle & Co | Fanmeile Berlin



