Anscheinend ist der Flugschreiber von MH17 gefunden worden. Die Volkswehr will die Blackbox jedoch nicht der Ukraine übergeben, sondern nur an Experten der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO.
Ostukrainische Bürgermilizen haben am Absturzort der Passagiermaschine der Malaysia Airlines Gegenstände gefunden, die Flugschreibern ähneln, teilte der Premier der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Borodai, am Sonntag bei einem Briefing mit.
Die Blackboxes werden aber seinen Worten zufolge nicht der ukrainischen Seite, sondern nur Experten der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO übergeben.
Die Kiewer Behörden werfen der Volkswehr vor, die Maschine abgeschossen zu haben. Die Volkswehr behauptet, sie verfüge nicht über Raketen, die Flugziele in 10 000 Meter Höhe zerstören könnten.
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass eine Radarstation der ukrainischen Flugabwehr am Tag des Absturzes in der Region aktiv war, was russische Überwachungsanlagen registrierten. Zudem gab die russische Militärbehörde ukrainische Ortschaften an, aus denen die Passagiermaschine abgeschossen werden konnte.
Die Flugroute der Maschine und deren Absturzort liegen in der Wirkungszone von zwei ukrainischen Batterien der Fla-Raketensysteme großer Reichweite und von drei Batterien der Fla-Raketensysteme vom Typ Buk-M1 mittlerer Reichweite, hieß es.



