Redtube Abmahn-Anwalt Thomas Urmann verliert sein seine Zulassung und wird verurteilt - wegen Insolvenzverschleppung bei einer Wurstfirma. Zwei Jahre Bewährung, 80000 Euro Geldauflage und 80 Sozialstunden.
Der Anwalt Thomas Urmann hat laut einem Bericht der Mittelbayerischen Zeitung seine Zulassung verloren. Dem Zeitungsbericht zufolge konnte Urmann sich nur durch einen Deal vor einer Gefängnisstrafe retten. Er legte ein Geständnis ab und wurde zu zwei Jahren Bewährung, 80.000 Euro Geldauflage und 80 Sozialstunden verurteilt. Dabei ging es aber nicht um die Redtube-Abmahnwelle sondern um Insolvenzverschleppung bei einer Wurstfirma, deren Geschäftsführer er vor einigen Jahren war.
Die Kanzlei Urmann + Collegen (U+C) hatte Anfang Dezember 2013 Tausende Nutzer wegen angeblich illegaler Nutzung von Redtube abgemahnt. Der Fall erregte Aufsehen, weil die Anwälte das Landgericht Köln dazu bewogen hatten, die IP-Adressen von Redtube-Nutzern ermitteln zu können. Das Landgericht hat seine Ansicht zur Herausgabe der Nutzerdaten inzwischen revidiert.



