Kein Tag ohne neue Lügenmärchen, in denen ohne Beweise eine russische Aggression unterstellt wird. Nun wird das Säbelrasseln durch USA, EU und NATO lauter. Die Hetzsaat in den Medien scheint aufzugehen. - Gorbatschow warnt vor Weltkrieg.
Scheinbar wollen die EU-Fürsten einen Krieg mit Russland wagen. USA und NATO bereiten ihn seit Jahren vor. Da die USA befürchten müssen, sich selbst eine blutige Nase zu holen, schicken sie lieber NATO und EU in den Ring.
Die Eskalationsspirale, die vor allem von Washington und EU ständig weiter gedreht wird, erhöht die Gefahr einer militärischen Konfrontation der Nato mit Russland, die in einen Atomkrieg münden kann. Washington und EU haben zunächst in enger Zusammenarbeit mit faschistischen Kräften einen Putsch gegen die pro-russische Regierung von Wiktor Janukowitsch organisiert. Nun arbeiten sie eng mit dem Marionettenregime des Oligarchen Petro Poroshenko zusammen, das sie zuvor selbst eingesetzt hatten. Ihr Ziel ist, nach Kiew auch die gesamte Ukraine und Russland unter ihre Kontrolle zu bringen.
Angesichts der vorgetäuschten Eskalation des Konflikts hatte die Ukraine am Freitag um Unterstützung durch die Nato gebeten. "Was wir brauchen, ist mehr Hilfe, auch militärisch", sagte der ukrainische Nato-Botschafter Igor Dolgow in Brüssel. Auch die Bemühungen um eine Aufnahme in das westliche Militärbündnis will Kiew wieder aufnehmen.
Die Pläne, die Ukraine in die Nato aufzunehmen, sind Teil der Kriegsvorbereitungen gegen Russland. In der Süddeutschen Zeitung kündigte Rasmussen an, die Nato werde auf ihrem kommenden Gipfel das Bekenntnis zur kollektiven Verteidigung stärken und eine massive Aufrüstung der Nato-Truppen in Osteuropa, sowie eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben beschließen.
Laut "Financial Times" plant die Nato eine Eingreiftruppe, um auf die angebliche Eskalation in der Ukraine zu reagieren. Sechs beteiligte Nationen, Flugzeuge, Schiffe und rund 10.000 Soldaten will die Nato nach Osteuropa schicken. Die Truppe soll in Divisionsstärke unter britischem Oberkommando stehen. Daneben werden nach gegenwärtigem Stand auch Dänemark, die Niederlande und die drei baltischen Nato-Mitglieder Estland, Lettland und Litauen Truppen entsenden.
Nachdem auch deutsche Soldaten nach Osteuropa verlegt wurden, verglich der russische Präsident Wladimir Putin das Vorgehen der ukrainischen Armee mit der Belagerung von Leningrad durch die Wehrmacht. Putin erinnerte über Agentur Interfax daran, dass deutsche Faschisten damals russische Städte umstellt hatten. „Ihre Taktik erinnert mich an die der faschistischen deutschen Truppen in der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg. Großstädte wurden eingekesselt und durch gezielten Beschuss samt Einwohner zerstört.“
USA und EU unterstützen und befeuern den brutalen Krieg des Kiewer Regimes im Osten der Ukraine. Gleichzeitig nutzen sie die selbst provozierte Krise als Vorwand, um ihre geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen immer aggressiver gegen die Atommacht Russland durchzusetzen. Wie weit sie dabei zu gehen bereit sind, und wohin ihre rücksichtslose Politik führen kann, machen die kriegslüsternen Kommentare in den westlichen Medien deutlich.
Gorbatschow warnt vor "schrecklichem Blutvergießen"
Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow hat angesichts der Eskalation im Ukraine-Konflikt vor einem "schrecklichen Blutvergießen" in Europa gewarnt. Es dürfe nicht dazu kommen, dass sich der Konflikt etwa durch ein militärisches Eingreifen Russlands zu einer internationalen Krise ausweite, mahnte der 83 Jahre alte ehemalige Sowjetpräsident am Samstag im Moskauer Radiosender Russkaja Sluschba Nowostej. "Wenn der Staat angerührt wird, (...) dann werden dort alle hineingezogen. Wir könnten dann zu einem schrecklichen Blutvergießen in Europa kommen. Das darf nicht zugelassen werden", sagte Gorbatschow. Zahlreiche Politiker hatten zuletzt vor einem möglichen Weltkrieg gewarnt.



