Die FAZ lässt das Russland-Bashing nicht und hetzt weiter gegen Moskau. Dabei ist dem Blatt offenbar kein Niveau zu niedrig. Heute titelt FAZ.net: "Russland ist kein Bär, sondern eine Sau, die ihre Jungen auffrisst".
Wie tief kann der Mainstream sinken? Wie volksverhetzend müssen Titel heutzutage sein, um weiter Ressentiments zu schüren und die Flamme des Fanatismus zu entzünden?
Ziemlich tief in die Hetzkiste griff heute FAZ.net mit dem Titel: "Russland ist kein Bär, sondern eine Sau, die ihre Jungen auffrisst".
Die unterschwellige Botschaft scheint klar: "Putin frisst Kinder" - nicht irgendwelche, sondern sogar die eigenen. Hätte man eigentlich doch gleich so titeln können. Kommt beim FAZ-Publikum vielleicht noch besser an. Als bildlicher Scharfmacher dient ein Foto ohne jeden Zusammenhang, welches ein Schussloch in einem Fenster zeigt, dahinter Zivilisten. Botschaft: Böse russische Soldaten schießen auf unschuldige Bürger. FAZ-Stil eben.
Inhaltlichen Bezug zum Titel gibt es kaum. Es geht um den angeblichen Expansionshunger Putins. Die Machtgelüste der EU werden natürlich nicht erwähnt. Den verkorksten Text eines angeblichen Historikers braucht man erst gar nicht zu lesen. Eigentlich hätten zwei Worte genügt: "Putin böse".
Auf die komplexe Lage in der Ukraine, bei welcher die EU auf Geheiß der USA die Lunte entzündet hat, geht der Autor natürlich nicht ein. Genauso wenig auf den Komplex MH17, bei dem sich immer mehr herausstellt, dass die Ukraine selbst die Maschine vom Himmel geschossen hat, um die Lage zu ungunsten Russlands eskalieren zu lassen.



