Hoeneß darf über Weihnachten zur Familie. Anwalt Ufer kritisiert Härte der bayerischen Justiz im Fall Hoeneß.
Uli Hoeneß darf Weihnachten bei seiner Familie am Tegernsee verbringen. Nach Informationen von BILD am SONNTAG sehen die Haftlockerungen vor, dass der ehemalige Präsident des FC Bayern bis dahin zusätzlich drei Wochenenden in Freiheit verbringen darf. Vergangenes Wochenende durfte er erstmals für wenige Stunden die Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech verlassen.
Hoeneß-Verteidiger Steffen Ufer zeigt sich gegenüber BILD am SONNTAG verärgert über die bayerische Justiz: „In Nordrhein-Westfalen wäre Hoeneß längst Freigänger, vermutlich schon seit dem ersten Tag.“ In Bayern sei die Justiz härter, kritisiert der Münchner Anwalt. „Ich habe einen ähnlichen Fall in Nordrhein-Westfalen. Dort musste mein Mandant nicht in Haft."



