In seinem jüngsten Buch: "Gekaufte Journalisten" fährt Autor Udo Ulfkotte hartes Geschütz gegen die FAZ auf: das Blatt sei lediglich Propaganda-Sprachrohr von Politik, Geheimdienst und Hochfinanz. Die Zeitung will sich bis heute nicht offiziell dazu äußern. Nun versuchte ein niederländischer Journalist an eine Stellungnahme zu kommen.
17 Jahre hat Udo Ulfkotte nach eigenen Angaben für die FAZ gearbeitet. Was er dort erlebte, beschreibt er in seinem Buch: "Gekaufte Journalisten - Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschkands Massenmedien lenken".
Nun plaudert er aus dem "Nähkästchen" und verrät angeblich pikante Details, welches die wirklichen Antriebskräfte der deutschen Zeitungsikone sind. Dabei kommt das Blatt gar nicht gut weg.
In einem Forenbeitrag schreibt er selbst über seine Motive:
Völlig unabhängig von möglichen schweren Folgen habe ich – zunächst mit dem Finger auf mich selbst zeigend – aufgeschrieben, wie korrupt Leitmedien sind. Ich habe aufgeschrieben, wie ich bei der FAZ für Artikel geschmiert wurde und wie die FAZ sich für Unternehmen mit Gefälligkeitsberichten prostituiert hat. Nie zuvor ist ein Journalist in Deutschland aufgestanden und hat detailliert aufgeschrieben/dokumentiert, wie er selbst geschmiert wurde. Ich schäme mich heute dafür. Ich kann es nicht ungeschehen machen. Und es macht es nicht besser, dass meine Vorgesetzten das so wollten und nachweislich abgesegnet haben.
Denn genau das ist der Punkt: Ich war in bestimmten Elitenetzwerken, in denen ich lernte, dass mein Verhalten und Vorgehen angeblich “normal” sei. Und ich war dort mit vielen anderen Journalisten von Leitmedien in Netzwerken. Keiner von uns hat sich damals geschämt. Geheimdienste haben wie selbstverständlich Artikel geschrieben, über denen mein Name stand – man kannte sich ja aus den Elitenetzwerken. Und als “Journalist” habe ich wie ein verlängerter Arm der Nato-Pressestelle gewirkt, habe Kriegshetze unterstützt. Aber das war erst der Anfang.
Bis heute gab es zu den ungeheurlichen Anschuldigungen keine offizielle Reaktion des Verlages. Sind die von Ulfkotte behaupteten Vorwürfe also wahr?
Das wollte ein niederländischer Journalist wissen und erkundigte sich deshalb direkt bei der FAZ. Nach zahllosen Versuchen und Vertröstungen hatte er schließlich die Kommunikationsabteilung am Telefon. Diese versucht sich aus der Sache herauszuwinden. Zu einem offiziellen Statement ließ sich die FAZ gleichwohl nicht hinreißen.
Hier ein Mitschnitt des Telefongesprächs. Wirklich interessant und auch fast lustig wird es erst ab 13. Minute:
Hinweis: das Video musste auf Veranlassung der FAZ entfernt werden. Es stelle laut Androhung der Anwälte des Blattes eine strafbare Handlung dar im Sinne $ 201 Abs1 Nr.2 StGB




