Auf eine neue gute Idee, wie man die Welt verbessern kann, kamen diei Grünen in Baden-Würtemberg. Dort müssen künftig alle Häuser begrünt werden. Und wer keinen Garten hat, muss Hausfassade und Dach begrünen. Außerdem werden wettergeschützte Radstellplätze Pflicht.
Grüne Zeiten brechen in Baden-Würtemberg an. Das Land soll nämlich mithilfe der Politik demnächst zwangsbegrünt werden. Wer keinen Garten hat, muss Wände und Dächer begrünen. Außerdem: wer über die nötige Fläche verfügt, darf auf seinem Grundstück ein Windrad aufstellen, um das EEG voranzutreiben.
Was wie eine grüne Utopie klingt, dürfte bald Gesetzeskraft haben. Am 5. November ist die zweite Lesung der Novelle der Landesbauordnung geplant, die das Bauen stärker nach ökologischen und sozialen Kriterien regeln will. Noch können die Parlamentarier korrigierend eingreifen. Indes: Mit der grün-roten Mehrheit im Landtag wird das Gesetzesvorhaben wohl kaum grundsätzlich umgekrempelt.
Ein großer Aufreger ist das Thema Fahrrad-Stellplätze. Wettergeschützt und diebstahlsicher sollen sie werden, heißt es in der Novelle zur Bauordnung. Das zuständige Verkehrs- und Infrastruktur-Ministerium kalkuliert mit 400 Euro Grundstückskosten je Stellplatz.



