Für den Kurssturz der vergangenen Tage an den Aktienmärkten werden konjunkturelle Gründe vorgeschoben. Doch tatsächlich haben viele Marktakteure Angst, dass Ebola außer Kontrolle geraten könnte.
Vordergründig sind es konjunkturelle Sorgen, welche die Börsen rund um den Globus angeblich in den Keller treiben. Doch tatsächlich versetzt Ebola die Marktakteure in Panik. Das ergab eine Umfrage von MMnews bei internationalen Analysten und großen Anlegern.
Unter vielen Experten wächst die Angst, dass Ebola außer Kontrolle geraten wird. Offiziell wird dies jedoch nicht zugegeben, weil man keine Panik erzeugen will. Den Beschwichtungen von behördlicher Seite, insbesondere des US-Seuchenamtes CDC wird aber kaum noch Glauben geschenkt. Es wird befürchtet, dass sich Ebola viel leichter überträgt, als offiziell dargestellt.
Mit völligem Unverständnis reagiert man auf die Tatsache, dass die CDC die Flugerlaubnis für eine Krankenschwester gab, die zuvor einen Ebola Patienten versorgte. Die Tatsache, dass die Frau trotz leichten Fiebers in den Flieger steigen durfte, wird fast als Beleg dafür gewertet, dass die CDC billigend in Kauf nimmt, dass sich die Seuche weiter ausbreitet.
Als völlig verantwortungslos bewertet man die sogenannten Hilfsaktionen, bei denen Freiwillige vor Ort in Westafrika Ebola angeblich stoppen sollen. Da es kein Mittel gegen die Seuche gibt, gehen die Helfer unnötig das Risiko einer Infektion ein. Es wird davon ausgegangen, dass sich diese Helfer zum großen Teil anstecken und dann die Seuche in ihre Heimatländer einschleppen.
Folgendes Szenario wird inoffiziell diskutiert:
- Ebola ist nicht zu stoppen. Es wird zwangsläufig dazu kommen, dass in den Ballungszentren immer mehr Fälle auftauchen.
- Es kommt zu einer Massenpanik. Menschen werden Orte meiden, in denen Ebola-Verdacht herrscht. Schulen werden geschlossen. Leere Kaufhäuser.
- Zusammenbruch der Logistikketten, weil Menschen sich weigern, zur Arbeit zu fahren.
- Einbruch der Reiseaktivität beim Fliegen und in Zügen.
- Überlastung der Krankenhäuser. Wenn die speziellen Quarantäne-Betten ausgebucht sind, bricht das Gesundheitssystem zusammen. Zudem werden Patienten Krankenhäuser meiden, in denen Ebola-Patienten behandelt werden.
- Einrichtung von Quarantäne-Bezirken in Städten, aus denen keiner mehr heraus darf. Möglich auch, dass ganze Regionen unter Quarantäne gestellt werden.
- Völliges Erlahmen der Wirtschaft
- Kollaps der Banken, weil Schulden nicht mehr bedient werden können.
- Kollaps des Geldsystems wegen Bankenschwierigkeiten.
Selbst wenn Ebola tatsächlich schwierig verbreitbar wäre, so ist die psychologische Reaktion der Menschen unkalkulierbar. Wenn in Berlin oder New York bekannt gegeben würde, dass es dort nur 20 Ebola-Fälle gäbe, dann würde sofort niemand mehr in diese Städte reisen. Denkbar ist aber auch, dass es schon bei weniger Fällen psychologisch bedingt zu unkalkulierbaren Reaktion der Massen kommt.
Sollte sich Ebola tatsächlich unkontrolliert verbreiten, wird mit dem Tod von über einer Milliarde Menschen gerechnet.
Sollte sich das Szenario tatsächlich so entwickeln, so muss man bereits jetzt reagieren. D.h.: Alle Aktien verkaufen und raus aus dem Geld, rein in Edelmetalle wie Gold und Silber. Außerdem sollte man sich ein einsames Plätzchen fernab von Ballungszentren suchen und einen Lebensmittelvorrat von mindestens einem Jahr anlegen.
Alles hängt jetzt davon ab, wo und wieviele neue Fälle auftreten. Niemand weiß genau, an welchem Punkt die Massenpanik ausgelöst wird. Fakt ist, dass niemand über Möglichkeiten verfügt, eine mögliche Epedmie zu stoppen. Nach allen Vorhersagen muss aber davon ausgegangen werden, dass sich Ebola weiter ausbreitet und die Seuche zu ungeahnten Folgen nicht nur für die Kapitalmärkte sondern auch für die gesamte Menschheit führen wird.



