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HB hetzt gegen Australien: Folterstaat

Weil Austalien gegen illegale Schleuserbanden vorgeht, die hilflose Flüchtlinge gegen viel Geld auf Seelenverkäufern einschleppen, flippt der Mainstream aus. Das Handelsblatt titelt: Australien – der Folterstaat.

 
 
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Das Dilemma bei der illegalen Einreise, bei der besonders die EU-Politik hilflose Flüchtlinge indirekt ermuntert, sich per Schlepper und viel Geld die Einwanderung zu ermöglichen, ist derzeit ungelöst.

Australien geht nun einen eigenen Weg und warnt per Plakataktion weltweit jeden, der per Boot ins Land kommt: "No Way. You will not make Australia home".

 

Kein Asylsuchender, der „illegal“ nach Australien komme, werde je bleiben können, sagt Premierminister Tony Abbott. In Pakistan warnt seine Regierung auf riesigen Plakate jeden davor, sein Glück in Australien zu suchen. Ein Bild eines mitten im Meer treibenden Fischerbootes, dazu die Warnung: „Die Nachricht ist simpel: Wenn Sie illegal mit einem Boot nach Australien kommen, gibt es keine Möglichkeit, dass Australien jemals Ihr Zuhause werden wird. Es gibt keine Ausnahmen.“

Das ruft nun die deutsche Presse auf den Plan. Das Handelsblatt titelt:

"Australien – der Folterstaat"

 

Das Blatt wirft Australien vor, Flüchtlinge schlecht zu behandeln. Das sei mit "Folter" gleichzusetzen, wird irgendein Psychiater zitiert. - Wie das Flüchtlingsproblem allerdings gelöst werden kann, dazu nahm das Blatt keine Stellung. Auch wurde nicht erörtert, ob dieses politisch korrekte Gutmenschentum nicht genau das Gegenteil bewirkt: Hilflose Menschen opfern ihren letzten Dollar, um von verbrecherischen Schlepperbanden auf kaputte Kähne gesetzt zu werden, die teilweise schon auf der Fahrt zum Ziel untergehen.

 

Es muss an dieser Stelle die Frage gestellt werden, ob nicht diejenigen, welche dies nicht verhindern, sondern sogar fördern, verantwortlich sind für Tausendfachen Tod von hilflosen Menschen, die auf den Weltmeeren untergehen. Doch dazu nimmt das Handelsblatt selbstverständlich keine Stellung. Genausowenig wie zu der Fage, wo man hierzulande die Flüchtlinge noch unterbringen kann. Seit Jahresanfang haben 115000 Menschen in Deutschland einen Asylantrag gestellt.

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