AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Merkel gewinnt Ukraine-Wahl

Welch ein schaler Triumph: Merkels Mann in Kiew, Petro Poroschenko hat irgendwie die Wahl gewonnen. Gut, es war nicht völlig überraschend, hatte doch die Bundeskanzlerin schon bei ihrem Kiewer Instruktionsbesuch im August 500 Millionen Euro aus deutschen Steuergeldern auf seinen Tisch gelegt.

 

Von Uli Gellermann

Ein Teil davon hatte der arme Oligarch gleich in Streubomben angelegt, aber dieser oder jener Cent floss auch in den aktiven Wahlkampf für den "Petro-Poroschenko-Block", jene Partei, deren Spitzenkandidat Vitali Klitschko hieß und der auf ein energisches "Sitz!" aus der Konrad-Adenauer-Stiftung seine eigen Partei "Faust" nur noch in der Tasche ballen darf. Aber damit ein annehmbares Wahlergebnis gesichert werden konnte, hat "Pjotr Poroschenko Krwawy“ (Peter der Blutige), wie man ihn gern und treffend in der Ost-Ukraine nennt, von seiner Berliner Chefin rechtzeitig vor den Wahlen weitere drei Milliarden "Brückenfinanzierung" geschenkt bekommen.

 

"Es gibt eine Notwendigkeit einer gewissen Brückenfinanzierung", sagte die Merkel jüngst in ihrem unnachahmlichen Deutsch auf dem letzten EU-Gipfel. Das sind die drei Milliarden der immer noch offenen, von den Russen bisher gestundeten Gasrechnung. Denn wenn die nicht endlich bezahlt wird, kann es in Kiew sehr, sehr kalt werden. Und Wähler, die Angst vor dem Frost haben, die könnten was Falsches wählen. Also ergab sich eine gewisse Notwendigkeit. Während zum Beispiel die Griechen höchst gern eine solche Brücke gebaut sehen würden, immerhin gehörten sie lange Zeit doch zu den besten Kunden der deutschen Waffenindustrie, denkt Angela Merkel weiter: Der neue ukrainische Markt ist ihr die Zukunft. Auch deshalb wusste die Haus-Nachrichten-Sendung der Kanzlerin, die "Tagesschau", schon Tage vor der Wahl: "Ukraine: EU-Wahlbeobachter rechnen mit freier Wahl".

 

Etwa zwei Millionen der Wähler in den nach wie vor umkämpften Gebieten der Ost-Ukraine haben an der Wahl nicht teilgenommen. Oppositionelle Parlamentarier wurden verprügelt, mit dem Tode bedroht, ihre Parteibüros verwüstet, in Brand gesteckt, die Kommunistische Partei soll sogar verboten werden, aber die ARD rechnete, auf EU-Wahlbeobachter gestützt, mit einer "freien Wahl". So waren denn viele Ukrainer tatsächlich so frei den Wahlen fernzubleiben: Kaum die Hälfte der Wähler stimmte über ein Parlament ab, das für sich in Anspruch nimmt, auch über jenen Teil der Ost-Ukraine zu entscheiden, der sich nach wie vor im Bürgerkrieg befindet. Das hindert den EU-Wahlbeobachter Joachim Zeller (CDU) nicht daran, vorab die Richtung anzugeben: "Und nun wird es davon abhängen, dass das neu gewählte Parlament bald zu einer stabilen Regierungsbildung kommt, damit die Probleme des Landes - die immens sind - angegangen werden können."

 

Stabil, im Sinne einer Mehrheit für eine Poroshenko-Merkel-Regierung, kann es nur dann werden, wenn sich Poroschenko (23 Prozent) auf einen Freund der Merkel-Freundin Timoschenko stützt: Auf den bisherigen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk und dessen Partei "Völkische Front" (20 Prozent), die einen zweiten Platz erreicht hat. In deren "Militärrat" sitzt der Führer des faschistischen Bataillons Asow- als Mordbrenner aus der Ost-Ukraine bekannt. Von Jazenjuk selbst stammt dieses Nazi-Zitat: "Sie (in der Ost-Ukraine gefallene Regierungs-Soldaten) verloren ihr Leben, weil sie Männer und Frauen, Kinder und Alte verteidigten, die sich der Gefahr ausgesetzt sahen, von Eindringlingen getötet zu werden, welche von Untermenschen gesponsert werden. Zuallererst werden wir dadurch der Helden gedenken, indem wir die auslöschen, die sie töteten, und dann, indem wir das Land von dem Bösen reinigen werden."

 

Wahrscheinlich wird dieser Reinigungsprozess auch von der Partei "Selbsthilfe" (12 Prozent) unterstützt werden. Sie wird vom Lemberger Bürgermeister Andrij Sadowyj geführt. In der Lemberger Region stehen rund 30 Denkmäler des Faschisten Stepan Bandera. Kritik an diesem Nazi-Kult ist vom Lemberger Bürgermeister nicht bekannt. Auch der Gedenkmarsch für die SS-Division Galizien durch Lemberg fand offenkundig seine Billigung. Da auf der Wahlliste des Bürgermeisters auch der Kommandeur des Freiwilligen-Batallions "Donbass", Semen Semenchenko, stand, ist deren christlicher Anstrich eher Tarnfarbe. Im September wurde Semenchenko vom ukrainischen Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk mit dem Bogdan-Chmelnizki-Orden dritter Klasse behängt. Für seien "Verdienste" im Kampf gegen die Separatisten. Und natürlich war der brave Mann auch schon in Washington. Sementschenko schrieb hierzu auf seiner Facebook-Seite: "Wir haben mit unseren amerikanischen Freunden über Anti-Panzer-Waffen, Radar, Drohnen und viele andere nützliche Dinge zur Verteidigung unseres Landes gesprochen. In Washington versteht man, was unser Ziel ist.“

 

Deutsche Medien kommentieren die Wahlen als einen "Sieg pro-europäischer Kräfte" Da weiß man, was der Mainstream für europäisch hält. So wird die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland zum Partner einer mit Nazis gespickten Regierung werden. Und wer sich darüber wundern sollte, der muss sich nur daran erinnern, dass der Außenminister der Merkel, Frank-Walter Steinmeier, schon damals auf dem Majdan mit Faschisten verhandelt hat und aktiv an einem Regime-Change beteiligt war. Mancher Triumph hat eben seinen Preis.

www.rationalgalerie.de

 

Letzte News zu Ukraine: Scheinwahl

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Der Vorsitzende der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), hat vorgeschlagen, Gründer und Unternehmer im Ausland mit einem Steueranreiz nach Deutschland zu locken. "Fakt ist, dass wir schauen müssen, [ ... ]

Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) spricht sich angesichts der Spannungen im transatlantischen Verhältnis für eine Diskussion über nukleare Teilhabe aus. Europa und Deutschland müssten [ ... ]

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gröhe, beklagt eine hohe Zahl von getöteten humanitären Einsatzkräften in Konflikten weltweit beklagt und eine bessere Durchsetzung [ ... ]

Die NRW-CDU will den Missbrauch von Sozialleistungen durch kriminelle Banden massiv einschränken. In einem Antrag für den Bundesparteitag in Stuttgart im Februar, der über den die "Bild am [ ... ]

Geringverdiener und sozial Schwache erhalten in Deutschland über das gesamte Leben hunderttausende Euro mehr soziale und öffentliche Leistungen als sie dafür je an Steuern und Sozialabgaben [ ... ]

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat sich dagegen ausgesprochen, dass bei den Plenarsitzungen des Bundestags ein Handyverbot eingeführt wird.

"Ein Handyverbot wäre nicht angemessen, [ ... ]

Die SV 07 Elversberg hat das brisante Zweitliga-Duell beim 1. FC Kaiserslautern mit 3:1 für sich entschieden und damit ein starkes Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen gesetzt. In einer intensiven, teils [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.