AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Gold: Droht der freie Fall?

Für Anleger, die in Gold investiert sind, war es kein gutes Jahr. Der Wochenschluss war fast ein schwarzer Freitag gewesen. Damit ist der Goldpreis auf ein Vier-Jahres-Tief gefallen. - Eurokrise, Finanzkrise: alles im Lot? Gold und Silber: hoffnungslos?

 

Börsen-Zeitung: Gold im freien Fall, Marktkommentar von Dieter Kuckelkorn

Für Anleger, die in Gold investiert sind, war letzte Woche fast schon ein schwarzer Freitag gewesen. Der Preis des Edelmetalls durchbrach zwei wichtige Unterstützungszonen nach unten und büßte zeitweise mehr als 3% ein - die Analysten der Commerzbank sprachen bereits davon, dass sich der Goldpreis im freien Fall befindet. Erst bei 1161 Dollar je Feinunze fing sich die Notierung wieder. Damit ist der Goldpreis vor dem Wochenende auf ein Vier-Jahres-Tief gefallen. Er hat damit auf die starke Ausweitung der Stützungsmaßnahmen durch die Bank of Japan reagiert sowie auf die Hinweise der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die sich optimistisch zur US-Konjunktur und zum Arbeitsmarkt geäußert hat. Marktteilnehmer haben dies dahingehend interpretiert, dass die Fed die erste Anhebung des Leitzinses früher vornehmen könnte, als bisher gedacht.

 

Unerfreuliches Intermezzo

Ist der jüngste Preisrutsch bei Gold alles nur ein kurzes, wenn auch unerfreuliches Intermezzo, werden sich nun viele Anleger fragen, zumal eine Reihe von Analysten zuletzt wieder optimistischer wurde? Nach der kräftigen Korrektur im Vergangenen Jahr, der Erholung im Frühjahr und den dann wieder einsetzenden Verlusten waren viele Beobachter zuversichtlich, dass das Schlimmste für Goldinvestoren überstanden ist und dass es nun wieder langsam aufwärts geht. Diese Prognosen sind nach den Geschehnissen vom Freitag aber kritisch zu hinterfragen.

Aktuell sieht es nämlich danach aus, dass eine ganze Reihe von Faktoren gibt, die den Goldpreis auf kurze bis mittlere Sicht belasten und damit für eine spürbare Erholung kaum Spielraum besteht.

 

Umfangreiche Stimulierung

Gegen Investments in Edelmetalle spricht derzeit, dass eines der Hauptmotive, nämlich die Absicherung von Finanzmitteln in Zeiten von Krise und hoher Geldentwertung, derzeit kaum mehr Relevanz hat. Trotz der äußerst umfangreichen Stimulierung der Märkte und der Volkswirtschaften mit Zentralbankmitteln sind die Inflationsraten fast überall unter den Zielgrößen der Notenbanken gerutscht, und es sieht auch nicht danach aus, dass sie auf absehbare Zeit nach oben aus dem Ruder laufen.

Von der europäischen Schuldenkrise ist auch nicht mehr viel zu sehen. So befinden sich die Renditen von Staatsanleihen aus der EU-Peripherie in der Nähe von Mehrjahrestiefs. Der jüngste Stresstest der Europäischen Zentralbank hat zudem gezeigt, dass sich die Kreditwirtschaft der Eurozone in einem besseren Zustand befindet - von einige Ausreißern abgesehen. Damit besteht kein Grund, sich wegen Krisenängsten in Edelmetallinvestments zurückzuziehen.

 

Konkurrenzverhältnis

Das sich nicht verzinsende Gold steht in Konkurrenz zu anderen Anlageobjekten, die steigende Renditen abwerfen. So hat sich die Konjunktur in den USA stärker als zuletzt erwartet erholt, wie in der gerade beendeten Handelswoche der mit einer Jahresrate von 3,5% unerwartet hohe Anstieg des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts im dritten Quartal demonstriert hat. Das dürfte dem US-Aktienmarkt neuen Schub verleihen. In Japan werden zudem die Hilfen der Notenbank weiter hochgefahren, was den japanischen Aktienmarkt stützen wird. Am Freitag hat der Nikkei als Reaktion auf die Entscheidung der Bank of Japan bereits einen Satz von 4,8% gemacht.

Die Hinweise der Fed auf einen möglicherweise früher als erwartet kommenden Zinsschritt, die zusätzliche konjunkturelle Stimulierung durch die japanische Notenbank und die jüngste Entwicklung der amerikanischen Volkswirtschaft haben zudem den Greenback gestützt, was dem in Dollar gerechneten Goldpreis ebenfalls zu schaffen gemacht hat. Analysten rechnen überwiegend mit einem weiterhin festen Dollar auf Kosten von Euro und Yen, was dem Goldpreis nicht zuträglich sein dürfte.

 

Investoren halten still

Es gibt zudem eine weitere Gefahr, die nicht unterschätzt werden sollte: Nach wie vor haben Finanzinvestoren große Summen in Gold investiert. Bislang halten diese offenbar still, denn wie die Rohstoffanalysten der Commerzbank bemerken, können die moderaten Abflüsse etwa aus dem weltgrößten Goldfonds SPDR Gold Trust den starken Preisrückgang nicht erklären. Sollten die Anleger aber das Vertrauen in das Edelmetall verlieren, droht - wie 2013 geschehen - noch ein deutlich größerer Rückgang.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Net-Tipps
Top Videos
Podcast Max & Mross
Videos: Relax-Kanal

Kleinanzeigen:

Italien Spitzen-Balsamico
Original, der Beste, 25 Jahre
https://balsamico.shop/de/

 

WERBEN auf MMnews

 

Aktuelle Presse

Die deutschen Obstbaubetriebe erwarten in diesem Sommer eine höhere Kirschenernte als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach einer ersten Ernteschätzung [ ... ]

Im Jahr 2025 haben 186.100 Personen in Deutschland Förderleistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), das sogenannte Aufstiegs-BAföG erhalten. Wie das Statistische Bundesamt [ ... ]

Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat vor seiner Reise in die USA und nach Südamerika einen stärkeren Zusammenhalt in der Nato angemahnt.

"In einer Welt der globalen Umbrüche und Multi-Krisen [ ... ]

Bruttoinvestitionen des Staates steigen deutlich

Der deutsche Staat hat im letzten Jahr deutlich mehr investiert als in den Jahren zuvor. Die Bruttoinvestitionen des Staates beliefen sich im Jahr 2025 auf 147,5 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt [ ... ]

Der Tankrabatt hat die Autofahrer größtenteils erreicht, aber offenbar nicht vollständig. Das ergeben neue Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts.

Demnach lagen die Preise in Deutschland [ ... ]

Israel meldet deutlich mehr iranische Cyberattacken

Die Sicherheitsbehörden des Staates Israel haben nach eigenen Angaben eine drastische Erhöhung der Zahl iranischer Cyberangriffe verzeichnet.

Die Menge der digitalen Attacken im Krieg dieses Jahres [ ... ]

Pakistan fliegt Luftangriffe auf afghanische Grenzregion

Pakistan hat am Sonntag mit Luftangriffen und Bodentruppen afghanische Provinzen entlang der gemeinsamen Grenze attackiert. Nach pakistanischen Angaben wurden dabei mindestens 29 "Terroristen" getötet.

Die [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.