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Öl, Euro, Zinsen: Turbo für den DAX?

Ölpreis im freien Fall, Euro immer schwächer, Zinsen Null: Ist das ein Gemisch, welches den DAX nach oben katapultieren kann? Fakt ist: diese Aufputschmittel-Gemengelage dürfte die Gewinne deutscher Unternehmen kräftig steigen lassen.

 

Von Jochen Steffens

Ein wichtiger Punkt wird meines Erachtens zurzeit nicht genug beachtet. Denn nur sehr selten fallen sowohl der Euro als auch der Ölpreis derart eindeutig. Zum Einbruch des Ölpreis folgende Chart:

 

Der seit dem Jahr 2009 existierende Aufwärtstrend wurde eindeutig gebrochen. Die nächste wichtige Unterstützung liegt im Bereich der 70-Dollar-Marke und ist damit auch das nächste Kursziel. Im Moment hat der Ölpreis seit dem Hoch bereits mehr als 30 Prozent verloren. Bei 70 Dollar wären es schon 40 Prozent.


Der Turbo für den DAX?

Oft wurde in den vergangenen Jahren bei einem fallenden Euro argumentiert, dass die günstigen Effekte auf die Exportindustrie durch die steigenden Energie- und Rohstoffpreise zumindest teilweise kompensiert werden. Nun sehen wir jedoch sinkende Energiepreise und einen fallenden Euro (Hinweis: der Ölpreis fällt auch in Euro umgerechnet).

Damit fällt die oben genannte Argumentation nicht nur weg, man kann sie sogar umdrehen: Die Wirtschaft wird mit weiter fallenden Kursen von zwei Seiten unterstützt. Noch kann man diesen Effekt nicht unbedingt in der Kursentwicklung des DAX ablesen. Aber irgendwann wird die Börse anfangen, darauf zu setzen – zumindest wenn diese Entwicklung sich fortsetzt. In Verbindung mit der Niedrigzinspolitik der EZB sind das alles Punkte, bei denen dem gemeinen Anleger Freudentränen in die Augen treten sollten.

Aber noch leidet der DAX unter der Schwächephase der vergangenen Monate. Diese war unter anderem dadurch verursacht, dass viele institutionelle US-Anleger in Erwartung eines steigenden Dollars ihre Anlagen im Euroraum reduzierten. Das Geld floss in die US-Indizes. Und beides führte dazu, dass sich die US-Indizes deutlich stärker entwickelten als der DAX.

Anhand der oben genannten Faktoren ist es jedoch wahrscheinlich, dass die Schwäche des DAX im Vergleich zu den US-Indizes bald ein Ende findet. Spätestens aber dann, wenn die US-Anleger diesen Umstand begreifen und ihre Gelder erneut von den „überhitzten“ US-Indizes wieder zurück in die europäischen Indizes umschichten. Noch ist diese Stärke nicht zu erkennen, wenn sie sich jedoch abzeichnet, sollten Sie aufspringen!


Erste US-Indizes überwinden psychologisch wichtige Widerstände

Wie in den vergangenen Wochen hier beschrieben, geht es in den US-Indizes um psychologisch wichtige Widerstände. Der Nasdaq100 hat dabei seinen Widerstandsbereich bereits nach oben auflösen können:

 

Wie Sie im Chart sehen können, hat er nicht nur das Jahreshoch bei 4.118 Punkten, sondern auch das alte Zwischenhoch vom 01.09.2000 bei 4.147 Punkten mit einer Aufwärtslücke (Gap Up) überwinden können. Das ist normalerweise ein sehr bullishes Zeichen und spricht für weiter steigende Kurse. Nicht ungewöhnlich wäre es allerdings, wenn er das Gap, das damit geöffnet wurde, vorher noch schließt. Dies wäre dann gleichzeitig der Test des alten Jahreshochs von oben und bullish zu werten.  


S&P500 tut sich noch schwer

Dagegen hängt der S&P500 noch an seinem wichtigen Widerstand. Ich hatte immer wieder betont, dass die psychologisch relevante 2.000er Marke für den S&P500 von großer Bedeutung ist. Im Prinzip kämpft der S&P500 mittlerweile seit Juli dieses Jahres mit dieser Marke:


Im September kam es zunächst zu einem Ausbruchversuch, es wurde ein Hoch bei 2.019 Punkten ausgebildet. Da dieser Ausbruch jedoch keinen Bestand hatte, folgte ein Einbruch. Auch das ist nicht ungewöhnlich. Aktuell sehen wir den nächsten Anlauf. Die 2.000er Marke wurde ohne große Gegenwehr gebrochen. Doch nun ist zu erkennen, dass sich genau am alten Jahreshoch gestern ein „Doji“ (eine Kerze in Form eines Kreuzes, die entsteht, wenn der Anfangs- und Schlusskurs auf gleichem Niveau liegen, es aber im Handelsverlauf zu höheren und tieferen Kursen gekommen ist). Diese Dojis zeigen eine Unsicherheit an, mehr aber auch nicht. Es wird nun darauf ankommen, ob diese Marke nachhaltig genommen wird.

Geschieht dies, müssen wir in den kommenden Wochen mit weiter steigenden Kursen rechnen. Sollte der S&P500 an dieser Marke scheitern oder sogar ein Fehlsignal ausbilden, könnte eine erneute, dann vielleicht sogar heftigere, Konsolidierung folgen.

Und so wird aus charttechnischer Sicht die letzte Entscheidung wohl im S&P500 fallen. Und nur wenn die US-Indizes weiter steigen, wird der DAX erneut die 10.000er Marke anlaufen. Ob er sie jedoch dann bereits überwinden kann, ist noch nicht geklärt. Es sieht aber, wenn die US-Indizes weiter laufen, angesichts der oben genannten Faktoren gut aus.

www.stockstreet.de

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