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EU: Neuer Überwachungs-Terror mit eCall für Autos

Es dient natürlich nur der "Sicherheit". Wer's will, könnte es ja gerne freiwillig einbauen. Aber ab 2015 müssen laut EU-Verordnung alle Neuwagen mit einem automatischen Notrufsystem namens "eCall" ausgestattet sein. Kleiner Nachteil: Das kostet nicht nur Geld, sondern ist auch ein schönes Ortungs-Werkzeug.

 

Aufgrund einer neuen EU-Verordnung müssen ab Januar 2015 alle Neuwagen mit dem automatischen Notrufsystem "eCall" ausgestattet sein. Die Crash-Sensoren des Systems erkennen einen Unfall und setzen automatisch einen Notruf an die nächstgelegene Notrufzentrale ab.

Das ist ja schön und gut für jene, die sich sowas freiwillig einbauen wollen. Aber "freiwillig" gibt es im in der Glühbirnenverbot-Staubsaugerverordnungs-Union natürlich nicht. Und die Autozubehörindustrie, welche die EU-Bonzen entsprechend geschmiert haben, freuen sich schon auf ein schönes Zusatzgeschäft. Denn das eCall-System kostet bis zu 1000 Euro extra. Den Untertanen wird es als wichtiges Sicherheits-Feature verkauft. Wer will das nicht?

Was allerdings verschwiegen wird: mit dem System lässt sich auch jedes Auto orten. Auch die Parameter wie Geschwindigkeit etc. könnten möglicherweise übermittelt werden. Eine Art Live-Black-Box für jedes Vehikel. Denn selbstverständlich ist mit dem neuen System ein Auto nicht nur bei einem Unglück ortbar, sondern immer. 

Schöne neue EU-Welt. Doch die Sklaven akzeptieren es ohne Murren. Es geht ja angeblich um einen guten Zweck: Schnelle Hilfe beim Unfall. Und wer will das nicht? Dass dabei gleichzeitig auch die Totalüberwachung jedes Fahrzeugs erforderlich ist, steht nur im Kleingedruckten. Und wer liest das schon?


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