AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Gold: runter wegen Öl? Schweiz?

Goldpreis im Vorfeld des Schweizer Referendums unter Druck. Offenbar lastet auch der Verfall der Ölpreise auf den Notierungen, weil dadurch die ohnehin niedrige Inflation noch weiter gedrückt wird. - Auswirkungen auf Euro / SFR.

 

Von Commerzbank Commodity Research

Der Goldpreis fällt heute Morgen vorübergehend auf ein Wochentief von rund 1.180 USD je Feinunze. Offenbar lastet der Verfall der Ölpreise auf den Notierungen, weil dadurch die ohnehin niedrige Inflation noch weiter gedrückt wird, wodurch Gold zur Absicherung gegen Kaufkraftverlust weiter an Attraktivität verliert.

 

Die Teuerungsrate in der Eurozone könnte bereits im Dezember auf Null sinken. Im November dürfte sie bei 0,2% liegen. Daten hierzu werden heute veröffentlicht. All dies gibt der EZB weitere Argumente, zusätzliche expansive Maßnahmen zu beschließen. Sie dürfte daher eher früher als später mit dem Kauf von Staatsanleihen beginnen. Dies sollte aber zumindest dem Goldpreis in Euro Unterstützung geben. Silber fällt heute Morgen im Fahrwasser von Gold wieder auf 16 USD je Feinunze, nachdem es gestern schon überproportional verloren hat.


In der Schweiz findet am Sonntag das Goldreferendum statt. Im Falle einer Mehrheit für die Initiative müsste die Schweizerische Nationalbank künftig u.a. einen Mindestanteil von 20% ihrer Aktiva in Gold halten und hierzu innerhalb weniger Jahre große Mengen Gold kaufen. Unter der Annahme, dass der Goldpreis stabil bleibt, entspräche dies Goldkäufen der SNB von ca. 1.750 Tonnen. Eine Zustimmung gilt den letzten Umfragen zufolge aber als unwahrscheinlich. Die Marktreaktion zu Wochenbeginn könnte daher entsprechend negativ ausfallen.

 

Epische Schlacht am Wochenende?

Von Carsten Englert

Am Sonntag ist es also soweit. Die Schweizer stimmen über eine Initiative ab, die auch außerhalb der Schweiz größte Beachtung findet. Vor allem in den Trading-Floors dieser Welt wird gebannt in die Schweiz geschaut. Kurz zusammen gefasst: Stimmen die Schweizer der Goldinitiative zu, muss die SNB innerhalb der kommenden fünf Jahre 20 Prozent seiner Devisenreserven physisch mit Gold besichern. Das würde bedeuten, dass die Schweizer Nationalbank SNB etwa 1.500 Tonnen Gold kaufen müsste. Gold, das dem Markt dann auch für immer entzogen würde, denn die SNB darf laut der Initiative dann einmal erworbenes Gold nie wieder veräußern. Das klingt nicht nur wie eine Gelddruckmaschine für Gold-Händler, es ist auch eine. Die große Wertstabilität des Goldes ist vor allem der Begrenztheit der Vorkommen geschuldet. Der Goldbestand kann nicht beliebig vermehrt werden. Kommt die Initiative tatsächlich durch, wäre das eine Steilvorlage für alle Großspekulanten. Es würde nicht verwundern, wenn diese dann dankbar aufnehmen und eine Attacke gegen die SNB fahren.

 

Das Szenario könnte dann wie folgt aussehen: Bereits im Vorfelds sammeln die Spekulanten Gold ein oder setzen via spekulativen Finanzprodukten (Futures) auf einen steigenden Preis. Das „Ja“ dürfte dann schon mal für die ersten zehn bis 15  Prozent Gewinn in kurzer Zeit sorgen. Doch dann kommt die ei­gentliche Attacke. Die Spekulanten könnten für Milliarden Euros Franken kaufen. Das würde die SNB zwingen, ebenfalls für viele Milliarden Euros zu kaufen, um die von ihr festgelegte Mindestgrenze bei 1,20 Schweizer Franken zu halten. Doch dadurch werden die Devisenreserven der SNB stark ansteigen und damit auch der Goldbedarf immer mehr, bei gleichzeitig stetig steigendem Goldpreis. Sind die Spekulanten potent und ausdauernd genug, könnten sie dadurch die SNB in die Knie zwingen und eine Freigabe des Euro/Schweizer Franken-Kurses erzwingen. Denn ab einer gewissen Menge Gold dürfte es für die SNB schwierig werden, diese auch zu bekommen. Natürlich werden das auch immer mehr Anleger beobachten und von der Goldrallye angelockt auch investieren und damit das Problem der SNB verschärfen. Können die Spekulanten die SNB tatsächlich bezwingen, würde zudem der Franken massiv aufwerten nach der Aufgabe des Mindestpreises. Die Parität (Wechselkurs von 1,00) wäre dann keine Utopie mehr. Und schon würden die Spekulanten doppelt verdienen, da sie in diesem Szenario auch schon viele Milliarden Franken gekauft hätten. Der Verlierer der Geschichte wäre eindeutig die Schweizer Wirtschaft. Am Dienstagabend gab es schon mal einen Vorgeschmack: Der Goldpreis schoss urplötzlich 250 Dollar in die Höhe. Doch diesmal entpuppte es sich wohl noch als Fehler des Kurssystems. Der Anstieg wurde kurze Zeit später aus dem Chart getilgt. Oder war es nur ein Probelauf der dunklen Mächte für eine epische Schlacht und es ist alles schon vorgezeichnet? (Vorsicht, Ironie!)

 

Wer mit einem „Ja“ rechnet und sich dementsprechend long in Gold vor dem Wochenende positioniert, der könnte im Erfolgsfall ab Montag eine lukrative Woche erleben! Eine Idee wäre auch noch ein Short im Euro/Schweizer Franken. Doch selbst wenn das gemalte Szenario eintritt, heißt es ja noch nicht, dass die Heuschrecken gegen die SNB gewinnen. Es wäre durchaus auch möglich, dass die SNB gewinnt. Daher dürfte ein Gold-Trade die erfolgversprechendere Variante sein.

Investoren-Kompass

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Außenminister Johann Wadephul (CDU) will bei seiner anstehenden Reise in die Indopazifik-Region die Partnerschaften vor Ort stärken.

Die Region sei "für Deutschland und Europa in vielerlei [ ... ]

Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi werden am Mittwoch fortgesetzt

Die direkten Gespräche zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine in Abu Dhabi werden voraussichtlich erst am Mittwoch fortgesetzt. Das kündigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj [ ... ]

Die CDU in Nordrhein-Westfalen fordert eine bundesweit abgestimmte Strategie zur Abwehr von Bedrohungen aus der Luft.

In einem Antrag für den CDU-Bundesparteitag im Februar in Stuttgart, über den [ ... ]

Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Bremen: Werder Bremen stellt Cheftrainer Horst Steffen frei. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details [ ... ]

Der kriselnde Fußball-Bundesligist Werder Bremen trennt sich von Cheftrainer Horst Steffen. Man habe nach intensiven Gesprächen im Anschluss an das 1:1 in der Heimpartie gegen Borussia Mönchengladbach [ ... ]

Der Wirtschaftsrat der CDU erhöht den Druck auf die Bundesregierung und fordert eine "Agenda für Arbeitnehmer". Der Unternehmerverband mit mehr als 13.000 Mitgliedern schlägt in dem Reformvorschlag, [ ... ]

Der Brandenburger Rapper Finch bereut einige seiner brutalsten Texte aus früheren Tagen. "Das waren Zeilen aus meiner Battle-Rap-Zeit, die eindeutig zu doll waren", sagte er dem "Spiegel".

Nils Wehowsky, [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.