AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Kreditgebühren zurück: Banken flippen aus nach BGH

Kreditgebühren-Erstattung - so reagieren die Banken nach dem BGH-Urteil. Sie versuchen die Kunden abzuwimmeln, indem sie schlicht und einfach erklären, das BGH-Urteil sei auf ihren Kredit nicht anzuwenden.

 

Von Roland Klaus

Gut einen Monat nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs zur Rückzahlung von Bearbeitungsgebühren bei Krediten können wir ein erstes Fazit darüber ziehen, wie die Banken reagieren. Zahlreiche Nutzer der Interessengemeinschaft Widerruf (www.widerruf.info) haben uns darüber informiert.

 

Beginnen wir bei den positiven Beispielen: Tatsächlich gibt es Banken, die anstandslos nicht nur die Bearbeitungsgebühr, sondern auch die fällige Verzinsung zurückzahlen. Gleich mehrfach wurde uns hier die Peugeot Bank genannt, die das noch mit einem freundlichen Schreiben garniert und somit uneingeschränkt Pluspunkte bei den Kunden sammelt. Aber man muss ganz klar sagen: Dies ist leider die Ausnahme.

 

Die meisten Banken antworten mit einem mehr oder weniger ausweichenden Schreiben, mit dem Sie zwar eine Rückzahlung vage in Aussicht stellen, diese aber weder in der Höhe noch dem Zeitpunkt nach genau beziffern. Am häufigsten wurde uns hier die C*-Bank genannt, die schreibt, sie werde „die zum jetzigen Zeitpunkt nicht verjährten Bearbeitungsgebühren aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erstatten“.

 

Damit führen die Spanier (c*) ihre Kunden gleich zweifach hinters Licht. Denn erstens zahlen sie nicht aus Kulanz, sondern aufgrund eines höchstrichterlichen Urteils, das uneingeschränkt auch auf die Kredite der Santander anzuwenden ist. Und zweitens geht es eben nicht nur um die Bearbeitungsgebühr, sondern auch um die darauf entfallende Verzinsung, die die Rückzahlung um bis zu 60 Prozent erhöhen kann. Wer sich auf das Schreiben der C* verlässt, dem droht zum Jahresanfang ein böses Erwachen. Dann sind seine Zinsen nämlich verjährt und die Bank könnte sich darauf berufen, dass sie ja nur die Zahlung der Bearbeitungsgebühr zugesagt habe.

 

Andere Banken treiben es allerdings noch bunter: Sie versuchen die Kunden abzuwimmeln, indem sie schlicht und einfach erklären, das BGH-Urteil sei auf ihren Kredit nicht anzuwenden. Besonders dreist ist beispielsweise die Volksbank A*. Die Genossenschaftsbanker von der polnischen Grenze schreiben, das Urteil betreffe „private Ratenkredite im Konsumentenkreditgeschäft und nicht Immobilienfinanzierungen“. Das ist schlicht und einfach falsch. Richtig ist, dass alle privaten Kredite davon betroffen sind und zwar unabhängig davon, ob man mit dem Geld die neue Schrankwand im Wohnzimmer, das neue Auto oder das eigene Häuschen finanziert hat.

 

Und dann ist da noch die B*bank, die argumentiert, ihre Bearbeitungsgebühren fallen ebenfalls nicht unter das BGH-Urteil, weil sie keine Bearbeitungsgebühr berechnet habe, sondern einen „einmaligen laufzeitunabhängigen Individualbeitrag“. Das klingt nach schlechter Satire ist aber von Seiten der Bank ernst gemeint. Jedenfalls weist die B* Zahlungen zurück und will es hier scheinbar wirklich auf Gerichtsverfahren ankommen lassen. Die wird sie bekommen, erste Verhandlungstermine stehen noch in diesem Jahr an. Die Partneranwälte der IG Widerruf sind jedenfalls der Meinung, dass es keinen Grund für eine Extrawurst bei der B* gibt. Auch deren Gebühren werden letztlich zurückzuzahlen sein.

 

Für alle Bankkunden, die ihrer Bank eine Frist gesetzt haben, die diese hat verstreichen lassen, gilt: Sie haben die Bank „in Verzug gesetzt“ wie die Juristen sagen. Damit muss die Bank für sämtliche Anwaltskosten aufkommen. In der Regel müssen Sie damit dem Anwalt auch keinen Vorschuss zahlen, er wird seine Kosten direkt der Bank in Rechnung stellen. Einzige Ausnahme sind die Kosten für einen gerichtlichen Mahnbescheid. Dabei geht es je nach Höhe der Bearbeitungsgebühr um ca. 30 Euro, die Sie direkt an das Gericht zahlen müssen, damit dieses den Mahnbescheid erstellt. Aber auch dieses Geld wird letztlich der Bank in Rechnung gestellt.

 

Die IG Widerruf und ihre Partneranwälte bieten unter www.widerruf.info/bearbeitungsgebuehr einen Rundum-Service, damit Sie Ihre Bearbeitungsgebühren zurückbekommen. Wir haben ein Video und eine Website erstellt, die es Ihnen sehr einfach macht, ihr Geld zurückzufordern. Unsere Anwälte unternehmen dabei die nötigen Schritte, um Ihre Ansprüche vor der Verjährung am Jahresende zu schützen. Aber ich habe eine Bitte an Sie: Warten Sie damit nicht bis zur letzten Minute. Schon jetzt deutet sich an, dass wir ab Mitte Dezember kaum noch Fälle werden annehmen können, weil die Anwälte bereits an der Kapazitätsgrenze arbeiten. Falls Sie sich mit unserer Hilfe Ihre Bearbeitungsgebühren zurückholen wollen, dann werden Sie bitte jetzt aktiv.

*) Die Namen der Banken erfahren Sie bei: www.widerruf.info

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Der Wirtschaftsrat der CDU erhöht den Druck auf die Bundesregierung und fordert eine "Agenda für Arbeitnehmer". Der Unternehmerverband mit mehr als 13.000 Mitgliedern schlägt in dem Reformvorschlag, [ ... ]

Der Brandenburger Rapper Finch bereut einige seiner brutalsten Texte aus früheren Tagen. "Das waren Zeilen aus meiner Battle-Rap-Zeit, die eindeutig zu doll waren", sagte er dem "Spiegel".

Nils Wehowsky, [ ... ]

Nach der EU-Entscheidung, die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation einzustufen, hat der Iran die Streitkräfte der EU-Mitgliedsstaaten zu "terroristischen Gruppen" erklärt. Das kündigte [ ... ]

Der Vorsitzende der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), hat vorgeschlagen, Gründer und Unternehmer im Ausland mit einem Steueranreiz nach Deutschland zu locken. "Fakt ist, dass wir schauen müssen, [ ... ]

Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) spricht sich angesichts der Spannungen im transatlantischen Verhältnis für eine Diskussion über nukleare Teilhabe aus. Europa und Deutschland müssten [ ... ]

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gröhe, beklagt eine hohe Zahl von getöteten humanitären Einsatzkräften in Konflikten weltweit beklagt und eine bessere Durchsetzung [ ... ]

Die NRW-CDU will den Missbrauch von Sozialleistungen durch kriminelle Banden massiv einschränken. In einem Antrag für den Bundesparteitag in Stuttgart im Februar, der über den die "Bild am [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.