AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Das Ende der Haftungsunion in der Eurozone?

Wenn sich bewahrheitet, was der “Spiegel” und die “FAZ am Sonntag” berichten, könnten wir schon am Donnerstag das Ende der Haftungsunion in der Eurozone erleben. Laut den ...

Wenn sich bewahrheitet, was der “Spiegel” und die “FAZ am Sonntag” berichten, könnten wir schon am Donnerstag das Ende der Haftungsunion in der Eurozone erleben. Laut den Berichten des “Spiegel” und der “FAZ am Sonntag” wird nicht die EZB, sondern die einzelnen Notenbanken der Eurozone die Staatsanleihen ihrer jeweiligen Länder kaufen – und wohl nur zur Hälfte dafür haften. Das aber wäre faktisch das Ende der Haftungsunion und eher ein Schritt zur Desintegration statt zur Intergration der Eurozone.

Die Käufe dürften nach dem sogenannten Kapitalschlüssel der EZB erfolgen: 18% des Volumens wären demnach deutsche Staatsanleihen, 14% französische, 12% italienische und 9% spanische. Alle anderen Ländern erreichen weniger als 5%, acht weitere Länder nicht einmal 1% der Gesamtsumme. Girechenland ist jedoch nicht dabei, da die Anleihen des Landes nicht das dafür notwendige Rating besitzen.

Nach wie vor ist das Gesamtvolumen der Käufe völlig unklar, nach der SNB-Entscheidung (Aufhebung des Mindestkurses Euro-Franken bei 1,20) gehen die Märkte jedoch fest davon aus, dass das Volumen sehr gross sein müsse. Die Konsenserwartung hat sich von 500 Milliarden auf nun 650 Milliarden nach oben geschraubt, alles darunter wäre ein herbe Enttäuschung. Das Wunschszenario: die Staatsnaleihekäufe wären unbegrenzt und ohne zeitliche Einschränkung – das ist aber unwahrscheinlich.

Inzwischen hat Regierungssprecher Seibert bestätigt, dass das Treffen Merkel/Schäuble mit Draghi am 14.Januar stattgefunden hat – ohne jedoch inhaltlich die Berichte des “Spiegel” darüber zu kommentieren. Ist es so, wie es der “Spiegel” kolportiert, wäre die Aufhebung der gemeinschaftlichen Haftungsrisiken – aus Rücksicht auf die Bedenken Deutschlands – vermutlich der erste Schritt zum Auseinanderbrechen der Eurozone. Denn die Glaubwürdigkeit des Euro war in hohem Maße davon abhängig, dass gut dastehende Nationen wie Deutschland faktich für andere bürgen. Ohne diese Bürgschaft hat dann wohl auch der Euro kaum mehr eine längerfristige Zukunft.

The post Das Ende der Haftungsunion in der Eurozone? appeared first on finanzmarktwelt.de.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und frauenpolitische Sprecher der CDU, Günter Krings, kritisiert die von Bundesfamilienministerin Karin Prien eingesetzte Kommission [ ... ]

Nach den Hitzerekorden des Wochenendes fordern die Grünen von der Bundesregierung ein neues Klimaschutzprogramm. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) müsse sein Vorhaben "an die Wirklichkeit [ ... ]

Die Deutsche Telekom forciert offenbar ihre Pläne für eine Fusion mit der US-Tochter T-Mobile. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf vier Insider aus dem Konzernumfeld und der Branche.

Demnach [ ... ]

Mehr als 181 Abgeordnete des EU-Parlaments fordern eine Überprüfung der europäischen Dachpartei Europa der Souveränen Nationen (ESN), zu der unter anderem die AfD gehört. Das berichtet [ ... ]

Die 100 größten Familienunternehmen Deutschlands haben ihren jahrelangen Wachstumspfad verlassen. Der Gesamtumsatz der Firmen ging 2025 inflationsbereinigt um rund zwei Prozent zurück, die [ ... ]

Der Deutsche Landkreistag weist die Aussagen von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) zurück, wonach der Bund die Kommunen über das Sondervermögen ausreichend beim Hitzeschutz unterstützt.

"Das [ ... ]

In der niedersächsischen Kreisstadt Stade sind am Montag Schüsse gefallen. Wie mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf die Polizei berichten, soll es mehrere Tote geben. Polizei [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.