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Banken blasen zum Einstieg in europäische Aktien

Die Bankenbranche bläst unisono zum Kauf europäischer Aktien. Das QE der EZB sei ein “game changer”. Die Argumente dafür kann man folgendermaßen zusammenfassen:

1. Das QE wird die...

Die Bankenbranche bläst unisono zum Kauf europäischer Aktien. Das QE der EZB sei ein “game changer”. Die Argumente dafür kann man folgendermaßen zusammenfassen:

1. Das QE wird die Kreditvergabe erhöhen, weil sich die Inflationserwartungen erhöhen werden – letztere waren bekanntermaßen in den letzten Monaten konstant gefallen. Aktien aber laufen in einem deflationären Umfeld nicht gut (siehe Japan), steigen aber, wenn die Inflationserwartung nach oben geht (siehe derzeit ebenfalls Japan). Schon das QE der Fed habe gezeigt, dass sowohl Immobilien als auch Aktien von den Käufen der Notenbank profitierten – zumal an den Anleihemärkten kaum mehr Rendien zu erzielen seien. Daher würden die Risikoprämien für Aktien nach unten gehen – und Aktieninvestments attraktiver.

2. Das QE der EZB wird den Euro weiter nach unten drücken – und damit die europäischen Firmen wettbewerbsfähiger machen. Hinzu kommt, dass Europa sehr viel stärker als die USA exportorientiert sei und damit von einer schwachen Währung überproportional profitieren werde.

3. Seien europäische Aktien im Vergleich vor allem zu europäischen Staatsanleihen, die derzeit durchnschnittlich bei 1% rentieren, extrem günstig. Allerdings cheint uns dieser Vergleich zu hinken, da die Staatsanleihemärkte durch die Erwartung – und nun durch das Eintreten – künstlich gedrückt werden. Ein KGV-Vergleich bedeutet also, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Fakt ist: es ist riskant, sich gegen die galoppierende Bullenherde zu stellen – im Zweifel sind die “Dickfische” stärker. Kurzfristig besteht jedoch das Griechenland-Risiko – je höher der Sieg von Syriza ausfällt, umso stärker könnten aam Montag Gewinnnmitnahmen einsetzen..

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