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Richtige Privatisierungen

Mit dem Jahr 2015 beginnt eine neue Epoche: des Goldstandards, der Monarchie und dem Ende des Sozialismus von heute. Es kommt eine  Reinigung von allem, was dieser Sozialismus in 100 Jahren angerichtet hat.

 

Von Walter K. Eichelburg

Nur kleine Teile der heutigen Staaten und von deren Betrieben werden wieder aufgebaut. Der Rest bleibt geschlossen oder wird verkauft. Dort fährt dann der eiserne Besen wirklicher Privatisierung durch und es gibt viel aufzuräumen in diesen Faulbetten von heute.

 

Der Staat besitzt unglaublich viel:

Wie ich in den letzten Artikeln „Das neue Kaiserreich“, „Eine Reinigung von unvorstellbarem Ausmass“, „Grossreiche“, bekommen wir in Europa nicht nur neue König- und Kaiserreiche, das sozialistische Jahrhundert seit 1914 wird auch ausgelöscht.

 

Laut meinen Quellen unter den Königsmachern lässt man die heutigen, demokatischen Wohlfahrtsstaaten pleite gehen und errichtet daraus neue, absolutistische Monarchien. Diese werden viel kleiner sein als die heutigen Staaten. So werden etwa Sozialsystem, Gesundheitssystem und Bildungssystem nicht mehr aufgebaut. Denn das sind die grossen Geldfresser, die mit einem neuen Goldstandard nicht vereinbar sind. Die Bürger müssen hier private Lösungen finden, der neue Staat wird ein Nachtwächterstaat sein, der sich primär um die Sicherheit der Bürger kümmert, sonst fast um nichts.

 

Die heutigen, demokratischen Staaten in Europa, betreiben noch viel mehr als diese Systeme. Zu den ganzen Behörden mit ihren Gebäuden und Einrichtungen kommen noch viele staatliche Firmen dazu. Die Ausmasse sind gigantisch:

  • Die öffentlich-rechtlichen Radio- und TV-Sender
  • Die Eisenbahnen
  • Die Strassennetze
  • Die Krankenhäuser in ihrer Mehrzahl
  • Überregionale und regionale Energieversorger wie Verbund oder Stadtwerke
  • Wasser-, Abwasserversorger, Müllabfuhr, und andere Utilities
  • Der an Organisationen wie Caritas ausgelagerte Sozialbereich, etwa Pflegeheime
  • Opernhäuser und andere Kultureinrichtungen, meistens subventioniert
  • Es gibt noch viele dieser Geldfresser, die wir gar nicht kennen

Der Umfang dieses quasi-staatlichen Bereiches ist von Land zu Land unterschiedlich. Nehmen wir einmal die Elektizitätsversorger:

  • In Deutschland sind meist nur regionale Stadtwerke staatlich, die Grossversorger wie RWE sind privat
  • In Österreich besteht laut Verfassungsgesetz der Zwang, dass mindestens 51% dieser Versorger im staatlichen Besitz bleiben, trotzdem geben manche Aktien aus
  • In Frankreich ist dieser Bereich fast rein staatlich


Der reale Zweck dieses Staatseigentums:

In der verqueren Welt des Sozialismus geht es gar nicht um hohe Gewinne für die Eigentümer oder Manager, sondern die Schaffung sicherer, gutbezahlter Positionen für die politische Klasse. Diese Politiker können damit einerseits zeigen, dass sie die Macht haben, gute Jobs zu verteilen, andererseits könnten sie selbst in Ungnade fallen und dann einen solchen Versorgungsposten brauchen. So findet man etwa reihenweise abgesetzte Regional- und Lokalpolitiker in deutschen Stadtwerken.

 

Ganz schlimm war das etwa im Österreich der 1950er bis 1070er Jahre mit der damals riesigen, verstaatlichten Industrie. Wer damals einen Job oder eine Wohnung wollte, brauchte ein rotes oder schwarzes Parteibuch. Besser das „falsche“ Parteibuch als gar keines. Diese Industrie musste nach gigantischen Verlusten privatisiert werden. Auch deshalb war Deutschland in dieser Zeit wirtschaftlich viel erfolgreicher als Österreich – weil es diese Staatsindustrie nicht hatte.

 

Zur „Ehrenrettung“ der Politiker bei uns muss man sagen, dass ihnen ein hohes Einkommen durch Korruption meist gar nicht so wichtig ist, als eine schöne und sichere Pension nach ihrer Tätigkeit.

 

Wenn man da als Politiker oder Betriebsrat etwas „Gott“ spielen kann und entscheidet, wer welchen Posten im staatsnahen Bereich bekommt, dann tut das dem Ego gut.

 

So ist  es in diesem staatsnahen Bereich meist üblich, dass die lokale Politik die Positionen nach Parteibuch und persönlicher Gunst entscheidet – meist ab Bereichsleiter aufwärts. Ganz unten ist die Domäne der Betriebsräte: diese teilen Jobs etwa in der Werksküche oder als Portiere zu und zeigen so ihre Macht. Leider wirkt sich das auf die Stimmung der Belegschaft meist negativ aus – der Frass in der Werksküche ist entsprechend schlecht – selbst erlebt.

 

Zusammenfassung: der reale Zweck staatlicher Betriebe ist NUR die Macht zur Postenvergabe dort drinnen für die politische Klasse und die Gewerkschaften.

 

Manchmal geht es auch um Prestigeziele der Politik, warum diese Staatsfirmen unsinnige Projekte starten müsse. Beispiele: Stuttgart21/DE, Koralmtunnel/AT.

 

Es gibt vier Opernhäuser im klammen Berlin: Jedes Ticket wird von der Stadt mit durchschnittlich 180 Euro subventioniert. Warum macht das rote Berlin das? Weil die Künstler meist die linkesten Elemente einer Gesellschaft, aber mit Breitenwirkung sind. Das wirkliche Ziel sind nicht die Besucher solcher Vorstellungen, sondern die Künstler, denen man gute Jobs gibt und die damit linke Propaganda machen. Weg damit!

 

Die General-Privatisierung:

Nach dem Crash werden auch diese Staatsbetriebe einmal untergehen und zusperren. Das hat einfach damit zu tun, dass keinerlei Überweisungen mehr möglich sind. Wie lange etwa die Energieversorger dann noch die Stromversorgung aufrechterhalten können und wollen, ist unbekannt.

 

Ich nehme einmal an, dass es zumindest wochenlange Stromausfälle geben wird. Vermutlich werden sich in dieser „dunklen Zeit“ die neuen Monarchien installieren, denn dann kann sich das alte System mangels Kommunikation nicht mehr wehren. Zuerst wird man dann vermutlich die Stromversorgung wieder herstellen und die Bevölkerung auf diese Art aus dem „Mittelalter“ hervorholen. Dann werden die Monarchien beginnen, die öffentliche Sicherheit wieder aufzubauen, indem sie Teile der Polizei wieder einstellen und jetzt mit Gold und Silber bezahlen.

 

Sobald die öffentliche Ordnung wieder einigermassen hergestellt ist, so etwa in 6 Monaten nach dem Crash dürfte der Verkauf des bisherigen Staatseigentums beginnen. Entweder in öffentlicher Versteigerung, aber möglicherweise sind die grossen Brocken schon zugeteilt.

 

Dabei werden essentielle Strukturen, die eigene Einnahmen abwerfen können, wie Energieversorger, Eisenbahnnetze, Strassennetze, etc. relativ gut weggehen. Ladenhüter wird alles sein, das heute vom Staat oder dessen Subventionen lebt, wie Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, Kultureinrichtungen.

 

In diesem privatisierten, früheren Staatseigentum, wird dann der eiserne Besen durchfahren. Diese Staatsfirmen bieten heute allen Luxus für die Beschäftigten wie hohe Gehälter und Pensionen, wenig Arbeit, Sozialleistungen aller Art, und, und, und. Diese Privilegien kommen alle weg. Ein Arbeitsrecht wie heute mit vielen rechtlichen Vorteilen für Arbeitnehmer dürfte es nicht mehr geben. Dafür kommt möglicherweise das frühere Züchtigungsrecht der Arbeitgeber wieder zurück.

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