AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Bankrun: Erst Griechenland, dann die gesamte Eurozone?

Griechenland macht’s vor: Holt Euer Geld von der Bank, solange sie noch geöffnet hat. - Nach dem Motto “In Deutschland eingezahlt – in Griechenland abgehoben” wird der Geldfluss in Griechenland aber zunächst wohl nicht ins Stocken geraten.
 

Brief von Rof Finkbeiner

 

Bürger Griechenlands
Ende der Fahnenstange 17
109 17 Athen
 

Liebe Griechen,

Ihr habt bei der letzten Wahl eindeutig gezeigt, dass Ihr keine Lust mehr auf weiteren Sparzwang verspürt und habt daher waschechte Kommunisten gewählt. Das war ein guter Schachzug, denn zum einen passt das prima zu unserem kommunistischen Politbüro in Brüssel und zum anderen geht es so noch schneller, das marode Finanzsystem endlich zum Einsturz zu bringen.

 

Dass Ihr diese Wahl als Coup und nicht als Lösung seht, habt Ihr den Bankstern parallel dadurch sehr deutlich gezeigt, indem Ihr in den beiden Monaten Dezember 2014 und Januar 2015 schlappe 16 Milliarden Euro von Euren Konten abgehoben und den Banken auf diese Weise einen neuen Negativrekord beschert habt.

 

Würdet Ihr dagegen tatsächlich daran glauben, Euer neuer Regierungschef könnte den Karren nochmals aus dem Dreck ziehen, hättet Ihr sicherlich anderes Vertrauen gezeigt. Wie richtig Eure Einschätzung bereits im Voraus war, hat die jüngste Entscheidung der EZB vergangene Woche bewiesen.

 

Der Goldman Sachs-Ableger in Frankfurt hatte ja angekündigt, künftig keine griechischen Anleihen mehr in Euros einzutauschen, obwohl es eigentlich ein fairer Tausch wäre: Wertlos gegen hoffnungslos schenkt sich nämlich wirklich nichts.

 

Insofern ist es verständlich, warum auch Ihr Eurerseits nicht mehr an die Zukunft der Finanzinstitute glaubt und ihnen ihre wichtigste Grundlage entzieht: Das Vertrauen. Dadurch verlieren sie gleichzeitig ihr zweites Standbein, die Einlagen.

 

Machen bei diesem Spiel nur genügend Bürger mit, geht es anschließend ganz kurz und schmerzlos, da die Banken nicht in der Lage sind, alle ihre Sparer vollständig auszuzahlen. Obwohl diese Tatsache für jeden einigermaßen intelligenten Menschen sofort offensichtlich wäre, wenn er sich denn dafür interessieren würde, ahnen die meisten nicht, welche Macht sie hier in Händen halten.

 

Unser Geldsystem basiert allein auf der Hoffnung seitens der Banken, dass niemals alle Kunden gleichzeitig ihr gesamtes Vermögen abholen werden. In normalen Zeiten funktioniert dieser Betrug daher wunderbar, aber wehe es gibt einen Riss im Finanzsystem – oder viel schlimmer: Vertrauensverlust.

 

Eben jenen habt Ihr den Geldhaien gerade beschert und es scheint fast so, als hinge das gesamte griechische Bankensystem lediglich am seidenen Faden. Wieviele Milliarden fehlen wohl noch, um die Institute vollends ins Jenseits zu befördern? 100 Milliarden Euro, 100 Millionen oder reichen vielleicht bereits 100.000?

 

Das Schöne an dem Bankrun, den Ihr zur Zeit veranstaltet, ist seine hohe Eigendynamik: Da mit jedem angehobenen Euro die Verlustgefahr für diejenigen steigt, welche ihr Geld weiterhin auf dem Konto liegen lassen, plündern immer mehr Leute ihre Konten, um bloß nicht zu denjenigen zu gehören, die am Ende von den Hunden gebissen werden.

 

Ob sich Eure weise Voraussicht eines nahen Tages womöglich auch bis nach Deutschland verbreitet und dort zahlreiche Nachahmer findet? Ich bezweifle das stark. Die Deutschen lieben den Euro – wenigstens unsere Politik liebt ihn alternativlos – und sie werden deswegen alles tun, um ihn zu retten.

 

Ihr könnt daher weiterhin Geld abheben, soviel Ihr wollt. Wir werden schon dafür sorgen, dass Eure Banken nicht so schnell pleite gehen. Es hängen einfach zu viele wichtige Posten an dieser Währung, denkt nur an das Politbüro in Brüssel und seine Zweigniederlassung in Berlin.

 

Nach dem Motto “In Deutschland eingezahlt – in Griechenland abgehoben” wird der Geldfluss also zunächst wohl nicht ins Stocken geraten.

 

So sehr ich mich jetzt auch mit Euch verbunden fühle, unsere Mentalitäten sind trotz vieler Jahre Zwangseinigung über den Moloch EU immer noch enorm verschieden. Während Ihr die Notwendigkeit erkannt habt, Eure Vermögen vor den Kommunisten in Sicherheit zu bringen und Eure Konten abzuräumen, noch bevor Ihr dieses Gesindel überhaupt gewählt habt, trägt der Durchschnittsdeutsche brav jeden Euro, der ihm nach großzügiger Besteuerung übrigbleibt, zur Bank und lässt sich sogar negative Zinsen davon abziehen.

 

Aber vielleicht kommen mit den griechischen Verhältnissen, die bald hierzulande herrschen dürften, ja auch griechische Verhaltensweisen. So richtig glaube ich jedoch nicht daran, deswegen habe ich mein Geld schon längst von sämtlichen Banken geholt und es vergoldet. Hoffentlich macht Ihr mit den abgehobenen Kröten dasselbe, denn sonst war alles umsonst.

 

Viele Grüße und in Verbundenheit gegen die kommunistischen Verbrecher

Euer Deutscher Zahlmichel

www.vorsicht-brief.de

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Borussia Dortmund hat am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Heidenheim mit 3:2 gewonnen.

Die Partie begann mit einer frühen Führung für Dortmund durch Waldemar Anton, [ ... ]

Die Deutsche Handball-Nationalmannschaft hat das EM-Finale gegen Dänemark verloren. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

Deutschland hat im Finale der Handball-Europameisterschaft 2026 gegen Dänemark mit 34:27 verloren.

Das Spiel war von Beginn an umkämpft, wobei Dänemark sich letztlich als die stärkere [ ... ]

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die verstorbene frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth als "großartige Frau und eine leidenschaftliche Kämpferin für [ ... ]

Im ersten Sonntagsspiel des 20. Bundesliga-Spieltags hat der VfB Stuttgart dank eines späten Tors 1:0 gegen den SC Freiburg gewonnen.

Beide Mannschaften hatten im Spielverlauf ihre Chancen, doch lange [ ... ]

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) hat Vorschläge des CDU-Wirtschaftsrats für durchgreifende Einschränkungen beim Arbeitslosengeld und Kürzungen bei Leistungen [ ... ]

Pünktlichkeit im DB-Fernverkehr im Januar bei 52,1 Prozent

Im Januar haben nur 52,1 Prozent aller Fernzüge der Deutschen Bahn (DB) ihr Ziel pünktlich erreicht. Das geht aus internen Daten hervor, über welche die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

Die [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.