Bundestagsabgeordnete fordern Friedensnobelpreis für Merkel: „Was Frau Merkel gemeinsam mit Präsident Hollande in Minsk erreicht hat, ist enorm“. - „Wenn daraus ein nachhaltiger Frieden entsteht, wäre der Friedensnobelpreis für diese Leistung ein logischer Schritt.“
Nach dem Abkommen von Minsk zur Beendigung des Krieges in der Ukraine fordern Bundestagsabgeordnete den Friedensnobelpreis für Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Was Frau Merkel gemeinsam mit Präsident Hollande in Minsk erreicht hat, ist enorm“, sagte Karl-Georg Wellmann (CDU), Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe im Bundestag, BILD am SONNTAG: „Wenn daraus ein nachhaltiger Frieden entsteht, wäre der Friedensnobelpreis für diese Leistung ein logischer Schritt.“ Wellmann warnte aber vor zu frühem Optimismus: „Wir reden erst mal nur über einen Waffenstillstand, von dem wir noch nicht wissen, ob er hält.“ Die Ukraine müsse nun langfristig befriedet und wirtschaftlich wieder aufgebaut werden.
Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel will Merkel für den Nobelpreis vorschlagen: „Wo andere Politiker versuchen, die Völker Europas gegeneinander auszuspielen, sieht sie ihre Mission darin, Europa zu einigen und das große Projekt der Mütter und Väter Europas weiter voranzutreiben.“



