DIE WELT widmet sich heute dem Thema "Verschwörung". Die Aussage des Artikels ist klar: Wer nicht das glaubt, was Systemmedien vorkauen, der ist ein Verschwörungstheoretiker. Ausserdem wird vor hohem Radikalisierungspotenzial von Verschwörungstheoretikern gewarnt.
DIE WELT: Nichts ist, wie es scheint. Alles ist geplant
Verschwörungstheorien sind in den letzten Monaten und Jahren so präsent wie selten zuvor. Einerseits gibt es eine ganze Reihe vermeintlicher Intrigen und Komplotte – das Attentat auf John F. Kennedy, die Anschläge auf das World Trade Center, die Mondlandung – deren Strahlkraft nahezu ungebrochen ist, obwohl sie längst widerlegt wurden und eigentlich verjährt sein müssten. Andererseits schießen stetig neue Thesen zu aktuellen Nachrichtenlagen aus dem Kraut. Sie verbreiten sich per Hörensagen und vor allem in einschlägigen Foren – wo etwa nach den Pariser Anschlägen auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" Nutzer die Möglichkeit einer "False Flag Operation" diskutieren, hinter der "die Franzosen" oder "die Amerikaner" stecken sollen.
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Gerade dieser offene Punkt – das Radikalisierungspotenzial von Verschwörungstheoretikern – ist ein Grund dafür, weshalb sich die öffentliche Aufmerksamkeit in den letzten Jahren zunehmend auf das Nischenthema Verschwörungstheorien gerichtet hat, auch hierzulande.
Verschwörung oder nicht - wie souverän ist Deutschland? Papá Verdad redet Klartext:



