Der Absturz von Germanwings 4U9525 und seine Ursachen: Offenbar fiel die Maschine nicht einfach vom Himmel, sondern verlangsamte die Geschwindigkeit und verlor an Höhe. Das ist sehr merkwürdig. Die Machine sank kontrolliert bis auf 2000m bevor sie crashte.
Die Daten von Flightradar zeigen eindeutig, dass die letzte Phase des Fluges eher wie eine Vorbereitung zur Landung aussieht: Die Fluggeschwindigkeit verringerte sich, das Flugzeug verlor konstant an Höhe. Zuletzt befand sich die Maschine in einer Höhe von etwa 2000m. Es gab offenbar einen kurzen Notruf aus dem Cockpit, jedoch ohne die Probleme zu spezifizieren. Die letzte Phase des Fluges sah eher aus wie eine kontrollierte Landung.
Flugroute 4U9525 und Absturzort
Sinkrate und Daten zur Geschwindigkeit in den letzten Minuten:
below is the rate of descent of the flight in its last moments.
4U9525 Germanwings: Höhe und Fluggeschwindigkeit bis Crash
4U9525 Germanwings Flugroute in 3D
Mutmaßliche Absturzstelle:

Der Absturzort liegt im Département Alpes-de-Haute-Provence. Trümmer des Flugzeuges seien in den südlichen Alpen in der Region von Barcelonnette entdeckt worden, teilte das Innenministerium in Paris mit. Das Wrack wurde nach Angaben der Luftfahrtbehörde in Paris von einem Militärhubschrauber in der Nähe des Ortes Prads-Haute-Bléone gefunden.
Flug 4U 9525 sollte laut "Flightradar24.com" um 9.35 Uhr MEZ in Barcelona starten, hob tatsächlich aber erst gegen 10 Uhr ab. Die Landung in Düsseldorf war für 11.55 Uhr geplant. Nach Angaben der französischen Luftfahrtbehörde setzten die Piloten einen Notruf ab, bevor die Maschine vom Radar verschwand.
Lufthansa hat sich über den Kurznachrichtendienst Twitter zum Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich geäußert. "Wir wissen noch nicht genau, was mit Flug 4U 9525 geschehen ist.
Mein tiefes Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden unserer Passagiere und Crews von 4U 9525. Wenn sich die Befürchtungen bestätigen sollten, ist dies ein schwarzer Tag für Lufthansa. Wir hoffen, Überlebende finden zu können", schrieb Vorstandschef Carsten Spohr via Twitter.







