Muslime warfen Christen auf einem Flüchtlingsboot ins Meer. Da muss SPIEGEL online natürlich beschwichtigen: nicht besonders beklagenswert. Liegt am Stress im Boot und nicht am Islam. Es sterben noch viel mehr Menschen.
Die Political Correctness feiert einen traurigen Höhepunkt bei SPIEGEL online. Muslime warfen Christen über Bord. Viele ertranken. SPON hat schnell die Ursache ausgemacht: Es liegt am Stress im Boot und nicht an der Religion.
Und überhaupt - was soll die ganze Aufregung um ein paar Christen. Schließlich starben letztes Jahr geschätze 3000 Menschen auf den von den GRÜNEN geförderten Schlepperbooten, von denen jeder weiß, dass sie auch von selbst untergehen können. Jeder, der dieses System begünstigt, macht sich mit schuldig. Das wollen die GRÜNEN jedoch nicht hören.
Stattdessen macht sich heuchlerische Betroffenheit breit. Diese gipfelt in der SPON-Feststellung (so wird es textlich zumindest suggeriert), dass ein paar tote Christen kaum großartig beklagenswert sind angesichts der Tausenden Toten auf den Flüchtlings-Meeren.
Mit dem Ruf "Allah ist groß" hätten muslimische Flüchtlinge Christen - oder wen sie dafür hielten - über Bord geworfen.
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Man hat sich an das Sterben auf dem Mittelmeer längst gewöhnt. 3500 Tote wurden letztes Jahr gezählt, in diesem Jahr sind es schon 900. Täglich werden es mehr, aber kaum jemand arbeitet ernsthaft daran, das zu ändern.
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Oft, sagt Giusi Nicolini, die Bürgermeisterin der Insel Lampedusa, komme es auf den Schiffen und Gummibooten zu Mord und Totschlag.
Vorwurfsvoll kommt ein Islamkritiker zu Wort, der es sogar wagt, sich zu empören. "Empören"? Angesichts der Mordtat? Geht laut SPON ja nun gar nicht. Denn die Tat hat nichts mit dem Islam zu tun.
"Der Religionskrieg ist auf den Flüchtlingsbooten angekommen", empört sich der Schriftsteller und Psychotherapeut Tahar Ben Jelloun über die "Barbarei". Entsetzt sind auch Kirchen- und Regierungsvertreter, aber eigentlich nur in Maßen. Man hat sich an das Sterben auf dem Mittelmeer längst gewöhnt.
Man hat sich an sowas gewöhnt? Na dann - ist ja wohl alles halb so schlimm. Oder doch nicht? Schlimm ist nur die Berichterstattung besonders in den System-Medien. Wenn es schon Tote auf Flüchtlingsbooten gibt, so kann sicher davon ausgegangen werden, dass viele Christen möglicherweise diese Boote erst gar nicht erreichen und schon vorher umgebracht werden.



