AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

GRÜNE: D Schuld an toten Asylanten im Mittelmeer

Wer ist schuld an der Asylanten-Katastrophe im Mittelmeer? Das islamisch geprägte Libyen und Politker, die das System der Schlepperbanden und seeuntauglichen Seelenverkäufern mit Rettungsversprechen begünstigen? Oder die deutsche Politik? - Opposition gibt Bundesregierung Mitschuld an Toten im Mittelmeer.

 

Gabor Steingart, HB:

Erneut wurde das Mittelmeer für Hunderte von Menschen zum Massengrab. Welche Tragödie: Das Flüchtlingsboot verlor in dem Augenblick sein Gleichgewicht, als die Insassen im Niemandsland zwischen Afrika und Europa ein rettendes Handelsschiff zu erblicken glaubten und von der einen auf die andere Schiffsseite wechselten. Die Dramatik des Einzelfalls kann nicht über die Systematik des Flüchtlingssterbens hinwegtäuschen. Von allen Krisen der Gegenwart ist die Flüchtlingskatastrophe - über 50 Millionen befinden sich derzeit auf der Flucht - die schwerwiegendste. Von allem Versagen der Realpolitik ist dieses das beschämendste.

 

SPD, Linkspartei und Grünen fordern erleichterten EU-Zugang

Nach der neuen Schiffskatastrophe im Mittelmeer fordern Politiker aus SPD, Linkspartei und Grünen erleichterten Zugang von Flüchtlingen nach Europa und mehr deutschen Einsatz für eine bessere EU-Flüchtlingspolitik.
 
„Europa darf nicht immer mehr zur Festung werden, vor deren Mauern Menschen sterben“, sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner der Berliner Zeitung (Montag). Die EU müsse mehr tun in den Herkunftsländern und den Ländern, in denen die Unglücksboote ablegen – zurzeit vor allem Libyen. Außerdem brauche es aber auch „endlich legale Möglichkeiten der Einwanderung nach Europa, um Menschen den oft tödlichen Seeweg zu ersparen“, so Stegner. Zudem müsse man „den kriminellen Schleuserbanden das Handwerk legen, die Geld mit dem Elend der Flüchtlinge verdienen“, forderte der SPD-Vize.

„Wenn die EU weiterhin auf reine Abschreckungsmaßnahmen setzt, muss sie sich den Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung gefallen lassen“, sagte der Linken-Fraktionsvize Jan Korte der Berliner Zeitung. Er forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dazu auf, einen Flüchtlingsgipfel auf EU-Ebene zu initiieren. „Bei den Tragödien im Mittelmeer handelt es sich nicht nur um Katastrophen, sondern um Verbrechen an Menschen in Not“, so Korte. „Es ist an der Zeit, dass Deutschland seine restriktive Abwarte- und Abwehrhaltung aufgibt und sich in Europa an die Spitze setzt, um umfangreiche Hilfsmaßnahmen schnell und unbürokratisch zu organisieren.“ Dazu müsse gehören, es Flüchtlingen zu ermöglichen, gefahrlos in die EU zu gelangen, um ihre Asylbegehren zu stellen.
 
Die Grünen kritisierten, dass sich die Bundesregierung für ein Auslaufen der italienischen Seenot-Rettungsmission eingesetzt hatte. „Die italienische Marine hätte dem gekenterten Boot mit Mare Nostrum schneller und effektiver helfen können“, sagte Luise Amtsberg, Sprecherin für Flüchtlingspolitik der Grünen, der Berliner Zeitung. „Trotz der grausamen Ereignisse sieht die Bundesregierung aber ihren Fehler nicht ein.“
 
Innenminister de Maizière habe erst vor wenigen Tagen ein Sechs-Punkte-Programm vorlegt, in dem das Wort Seenotrettung mit keinem Wort erwähnt werde. Stattdessen fordere er die Auslagerung von Asylverfahren nach Nordafrika und Möglichkeiten der Zurückweisung von Flüchtlingsbooten mit Hilfe nordafrikanischer Staaten. „Diese Haltung produziert nur noch mehr Tote“, warnte Amtsberg gegenüber dem Blatt. „Mare Nostrum muss sofort zurück ins Leben gerufen und durch die EU-Mitgliedsstaaten finanziert werden.“ Sie forderte die große Koalition auf, einen Schritt hin zu mehr legalen Einreisemöglichkeiten zu gehen und in der kommenden Woche einer Erhöhung des Aufnahmekontingents für syrische und irakische Flüchtlinge im Bundestag zuzustimmen.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

In fast allen Bundesländern sind am Montagmorgen die von der Gewerkschaft Verdi angekündigten Streiks im kommunalen Nahverkehr angelaufen. Wie die Gewerkschaft mitteilte, sind nur die etwa 5.000 [ ... ]

Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz, Uwe Krischer, warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg [ ... ]

Die energetische Sanierungsquote im deutschen Gebäudebestand ist im Jahr 2025 weiter gesunken und hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Das geht aus der Sanierungsquote 2025 hervor, die B+L Marktdaten [ ... ]

Rückkehrprogramm zieht mehr Asylsuchende an

Im vergangenen Jahr sind deutlich mehr Flüchtlinge mit finanzieller Hilfe aus Deutschland in ihr Heimatland zurückgekehrt.

2025 nutzten insgesamt 16.576 Geflüchtete die Möglichkeit, mit [ ... ]

Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), ist offen für die Forderung des Vorsitzenden der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, einen europäischen [ ... ]

Hilfsorganisationen fordern mehr Geld für globale Gesundheit

Christliche Hilfsorganisationen fordern von der Bundesregierung ein Jahr nach dem USAID-Kahlschlag mehr Geld für die globale Gesundheit.

Die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks Brot für [ ... ]

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den deutschen Handballern nach dem verlorenen EM-Finale trotzdem gratuliert - und zwar persönlich in der Kabine.

Das Bundespresseamt verbreitete am Sonntagabend [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.