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Regierung will Braunkohle abschalten

Politiker, Zeitungen, Funk und Fernsehen erklären, der weiter zunehmende Ökostrom würde die Braunkohlen-Kraftwerke unrentabel machen. Kann das sein?

 

Von Prof. Dr. Hans-Günter Appel

Die Informationen aus der Zeitung und aus  den Nachrichten in Funk und Fernsehen unterrichten nicht neutral über die Kosten unserer Stromversorgung. Immer wieder findet man die Feststellung, der wachsende Anteil von Windstrom, Solarstrom und Biogasstrom (kurz: Ökostrom) würde vor allem die Braunkohlenkraftwerke unrentabel machen. Damit ist indirekt die Aussage verbunden, Ökostrom ist billiger als Strom aus Kohlekraftwerken.

 

Braunkohlekraftwerke erzeugen den preiswertesten Strom

Doch genau das Gegenteil ist der Fall.  Man braucht nur die Gestehungskosten der einzelnen Stromerzeugungsarten miteinander zu vergleichen. Sie sind im Internet zu finden. Der Stromverbraucherschutz NAEB e.V. (www.naeb.de) hat auf seinem letzten Seminar Anfang April in Helmstedt die Stromkosten aufgeschlüsselt. Danach kostet Ökostrom im Mittel 16 Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh). Das ist viermal mehr als die mittleren Erzeugungskosten der Dampf- und Gaskraftwerke. Die Braunkohlenkraftwerke erzeugen sogar mit 2,5 bis 3 Ct/kWh den preiswertesten Strom, wenn man die Kernkraftwerke nicht mit betrachtet.

Hinzu kommt noch ein weiteres Plus. Die Dampf- und Gaskraftwerke liefern jederzeit Strom. Sie sind regelbar. Sie können Strom nach Bedarf liefern. Windstrom und Solarstrom fließen nur, wenn Wind weht und die Sonne scheint. Das ist nicht immer und sehr unregelmäßig der Fall. Im Voraus ist die Ökostromproduktion kaum planbar. Daher müssen immer konventionelle Kraftwerke bereit stehen, die einspringen, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint.

 

Verluste trotz günstigster Produktion

Trotz des preiswerten Kohlestroms verdienen die Kraftwerke kaum noch Geld. Viele arbeiten inzwischen mit Verlusten. Hält das an, werden diese Kraftwerke zahlungsunfähig und müssen Insolvenz anmelden. Wie ist es dazu gekommen?

Schuld ist das planwirtschaftliche und unsoziale Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG), das zur Stützung des Ökostroms eingeführt wurde. Um Abnehmer für den teuren und unzuverlässigen Ökostrom zu finden, wird er für jeden noch so niedrigen Preis angeboten. Ist bei Starkwind und Sonnenschein die Ökostromproduktion extrem hoch, werden sogar Zuzahlungen an den Abnehmer geleistet. Die Kostendifferenz zwischen den hohen Vergütungskosten für Ökostrom im Mittel von 16 Ct/kWh und dem „Erlös“ von im Mittel 2 bis 3 Ct/kWh müssen wir als Stromkunden mit der EEG-Umlage bezahlen.

 

Ökostrom-Dumping, die größte Dumpingaktion der Welt

Dies ist die weltweit größte Dumpingaktion, die den Wettbewerb zwischen Ökostrom und konventionellen Strom zerstört. Die Kohlekraftwerke müssen entweder in die niedrigen Dumpingpreise eintreten oder die Produktion einstellen. Sie werden unwirtschaftlich, obwohl sie weitaus preiswerter produzieren als die Ökostromanlagen. NAEB hat unseren obersten Wettbewerbshüter, den Präsidenten des Bundeskartellamtes, Herrn Andreas Mundt, aufgefordert, gegen das Stromdumping einzuschreiten. Die Antwort war: „Dies sei kein Dumping, sondern Gesetz.“

 

Gabriel zerstört die günstigste Stromproduktion

Der Energie- und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will nun auch die Braunkohlenkraftwerke, die trotz Dumping noch rentabel mit heimischen Rohstoffen arbeiten, mit einer Zusatzabgabe bekämpfen. Mit der Zusatzabgabe geraten auch diese Werke ins Minus. Nach Angaben der Gewerkschaft werden damit 100.000 wirtschaftliche Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt.

Es bleibt bei dieser Situation unverständlich, dass die Gewerkschaften zwar für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstrieren, gleichzeitig aber weiter den Auslöser der Misere, das EEG und die Energiewende begrüßen. 

www.naeb.de

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