AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Banken: Schuldig - was solls?

Devisen- und Zinsmanipulation: Über 200 Mrd. Dollar haben die Banken seit der Finanzkrise bereits an Strafen abgeführt. Trotzdem glaubt eine Mehrheit der Bevölkerung immer noch, dass die Geldhäuser nicht wirklich anständiger geworden sind.

 

Börsen-Zeitung: Schuldig - was solls?, Kommentar zur UBS von Daniel Zulauf

Mit der UBS und ihren vier Mittätern im internationalen Devisenkartell ist die Zahl der Banken, die in den USA für strafrechtliche Vergehen ein Schuldbekenntnis abgeben mussten, auf eine inzwischen schon fast unübersichtlich hohe Zahl gewachsen. Es dürften inzwischen etwa zehn Institute sein, die sich in den vergangenen drei Jahren dieser Schmach unterziehen mussten. Die UBS ist jene Bank, die am längsten mit dieser Drohung leben musste. Dass sie erst jetzt wahr wird macht vieles einfacher für das mit einem langen Vorstrafenregister belastete Institut.

 

Die Banken haben gelernt mit dem Pranger zu leben. Keines der gebrandmarkten Institute hat seine Lizenz im US-Geschäft verloren. Der weltweit größte Finanzmarkt bleibt offen auch für jene Banken, die ein kriminelles Verhalten eingestehen. Mit dieser Entwicklung konnte die UBS nicht rechnen, als sie sich im Februar 2009 im Steuerstreit auf einen Friedensvertrag mit der US-Justiz einließ. In dem Vertrag wurde geregelt, dass die UBS am Schweizer Bankgeheimnis vorbei große Mengen von Daten über mutmaßliche Steuersünder liefern und dafür eine Einstellung der Strafverfolgung erhalten sollte.

 

Man kann sich mit Fug die Frage stellen, ob die Bank beziehungsweise die Schweiz, welche die Datenlieferung per Notgesetz bewilligen musste, in der heutigen Zeit noch einmal zu einem solchen Deal die Hand bieten würde. Im Wissen, dass ein Schuldbekenntnis in Amerika im Gegensatz zu der seinerzeitigen Annahme tatsächlich gar keine reale Gefahr für das Geschäft darstellt, würde sich die Bank in einem gleichen Fall vermutlich anders verhalten und sich von Anbeginn gleich selber an den Pranger stellen. Man kann es drehen und wenden wie man will, aber die US-Justiz hat sich mit ihrem scheinbar harten, tatsächlich aber eben doch nicht so konsequenten Vorgehen gegen die Finanzinstitute selber keinen Gefallen getan.

 

Die Strategie der US-Justiz, den Banken mit dem Richter zu drohen, war aus der Not geboren. Die Bürger hatten es satt zuzusehen, wie die Bankenchefs mit weißer Weste ihre Boni kassierten, während die Misswirtschaft auf der Wall Street ihre Blüten trieb. Doch der Populismus hat wie fast immer im Leben kurze Beine. Die US-Justiz wird sich gut überlegen müssen, wie sie die nächsten Sünder anfassen will, zumal auch das Mittel der Bußen schon reichlich inflationär angewandt wurde. Über 200 Mrd. Dollar haben die Banken seit der Finanzkrise bereits an Strafen abgeführt. Trotzdem glaubt eine Mehrheit der Bevölkerung immer noch, dass die Geldhäuser nicht wirklich anständiger geworden sind.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) stellt sich gegen die jüngsten Forderungen der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) sowie des Wirtschaftsrats der CDU.

Der "Bild" (Dienstagsausgabe) [ ... ]

Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber (CSU), hält den Vorschlag, auch auf europäischer Ebene das Prinzip der Diskontinuität einzuführen, für richtig.

"Das [ ... ]

Grünen-Chefin Franziska Brantner fordert Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf, nach Kiew zu reisen, um dort die deutsche Unterstützung für die Ukraine zu bekräftigen. "Gerade jetzt [ ... ]

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Vorschläge des CDU-Wirtschaftsrates zur Abschaffung von Zahnarztleistungen in der GKV zurückgewiesen.

"Die Forderung, Zahnbehandlungen aus [ ... ]

Der Vorstoß von CSU-Chef Markus Söder nach einer Stunde Mehrarbeit in der Woche stößt bei Ökonomen auf Kritik. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung [ ... ]

Das Bundesverteidigungsministerium hat die Ankündigung des Iran, die Streitkräfte der EU-Mitgliedstaaten zu "terroristischen Gruppen" zu erklären, zur Kenntnis genommen, sieht aber offenbar [ ... ]

Bundesregierung will ÖPNV-Streik nicht kommentieren

Die Bundesregierung will den Streik im öffentlichen Personennahverkehr, der am Montag bundesweit für starke Einschränkungen der Mobilität sorgt, nicht kommentieren.

Tarifverhandlungen [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.