AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

GR Bankrun

Die Frage ob Griechenland bald einen sogenannten „Bank run“ erlebt, braucht man sich nicht mehr zu stellen, denn der findet schon seit Monaten statt. In immer...

Von Claudio Kummerfeld

Die Frage ob Griechenland bald einen sogenannten „Bank run“ erlebt, braucht man sich nicht mehr zu stellen, denn der findet schon seit Monaten statt. In immer größerem Volumen heben Menschen Bargeld am Bankautomaten ab, was die langfristige Statistik und Berichte verschiedener Quellen zeigen.

Langfristiger „Bank run“

Die langfristige Statistik zeigt einen beängstigenden Abzug von Bankguthaben in Griechenland. Von 2009 bis 2012 fielen die Bankeinlagen der Haushalte und Unternehmen in Griechenland von über 230 Milliarden auf 150 Milliarden Euro. 2013 und 2014 war eine Art Ruhephase bei den Geldabzügen von griechischen Bankkonten – in diesem Zeitraum lagen die Guthaben relativ konstant immer knapp über 160 Milliarden Euro. Die aktuellsten Daten der griechischen Notenbank „Bank of Greece“ zeigen einen Stand der Einlagen von Haushalten und Unternehmen in Höhe von 133,7 Milliarden Euros Ende April (Ende März noch 138,6). Ende Juni werden die Zahlen für Mai veröffentlicht – dann wird diese Zahl wohl dramatisch kleiner ausfallen.

Aktueller „bank run“

Verschiedene Quellen berichten in den letzten Tagen über dramatische Summen, die derzeit täglich von griechischen Banken abgehoben werden. Es handelt sich schon seit Monaten nicht mehr um griechische Reeder oder sonstige Milliardäre – die haben ihr Geld schon vor Jahren ins Ausland geschafft. Hier und heute stehen wortwörtlich Kleinsparer und Rentner in der Schlange vor der Bank – in der Befürchtung schon morgen könnte ihr Konto eingefroren oder das Guthaben weg sein. Oder was viele auch befürchten: Über Nacht könnte auf dem Konto statt Euro auf einmal ein Drachmen-Guthaben vorhanden sein.

 „Zero Hedge“ berichtete z.B. vom Volumen der Geldabhebungen in Griechenland nur am 05.06.2015 in Höhe von 700 Millionen Euro. Die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtet von derzeit täglichen 400 Millionen Euro, die in Griechenland täglich abgehoben werden.

Glaubt man dem „Telegraph“ und rechnet man die täglichen Automatenabhebungen auf den ganzen Mai hoch, waren es nur in diesem Monat Abhebungen in Höhe von 12 Milliarden Euro. Damit wären die Bankeinlagen von 2009 bis Ende Mai von 230 auf ca. 120 Milliarden Euro gefallen. Dazu kommen noch die wohl im Schnitt noch größeren Abhebungen der letzten zwei Wochen im Juni. Der befürchtete „Bank run“, also der Sturm auf die Banken, ist längst in vollem Gange!

The post Griechenland: Angst vor dem „Bank run“? Der findet doch längst statt appeared first on finanzmarktwelt.de.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

In einer Jugendhilfeeinrichtung in der Dankersstraße in Stade sind am Montag fünf Menschen durch Schüsse getötet worden.

Wie die Polizeidirektion Lüneburg mitteilte, wurden zwei [ ... ]

Die Zahl der vorsorglichen Kriegsdienstverweigerungen in Deutschland ist nach der Einführung des neuen Wehrdienstes deutlich gestiegen. Bis Ende Mai wurden bereits 2.667 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung [ ... ]

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und frauenpolitische Sprecher der CDU, Günter Krings, kritisiert die von Bundesfamilienministerin Karin Prien eingesetzte Kommission [ ... ]

Nach den Hitzerekorden des Wochenendes fordern die Grünen von der Bundesregierung ein neues Klimaschutzprogramm. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) müsse sein Vorhaben "an die Wirklichkeit [ ... ]

Die Deutsche Telekom forciert offenbar ihre Pläne für eine Fusion mit der US-Tochter T-Mobile. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf vier Insider aus dem Konzernumfeld und der Branche.

Demnach [ ... ]

Mehr als 181 Abgeordnete des EU-Parlaments fordern eine Überprüfung der europäischen Dachpartei Europa der Souveränen Nationen (ESN), zu der unter anderem die AfD gehört. Das berichtet [ ... ]

Die 100 größten Familienunternehmen Deutschlands haben ihren jahrelangen Wachstumspfad verlassen. Der Gesamtumsatz der Firmen ging 2025 inflationsbereinigt um rund zwei Prozent zurück, die [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.