Rücktritt: Stefan Raab hört endlich auf. Millionen haben darauf gewartet. Heute hat er es offiziell bekannt gegeben. Stefan Raab beendet TV-Karriere. "Ich habe mich entschlossen zum Ende dieses Jahres meine Fernsehschuhe an den Nagel zu hängen"
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Stefan Raab beendet zum Ende des Jahres seine TV-Karriere. Das gaben ProSieben und Stefan Raab am Mittwochabend in einer gemeinsamen Erklärung bekannt. "Ich habe mich entschlossen zum Ende dieses Jahres meine Fernsehschuhe an den Nagel zu hängen", ließ sich Raab zitieren.
ProSieben habe ihm eine mehrjährige Vertragsverlängerung angeboten, er diese jedoch "nach reiflicher Überlegung und mit Überzeugung" abgelehnt. Raab war über 16 Jahre bei ProSieben tätig. Vorher war der mittlerweile 48-Jährige unter anderem für den Musikfernsehsender VIVA auf Sendung gewesen.
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Aus Wikipedia:
Die ersten Jahre im Unterhaltungsgeschäft (1990–1998) Raab machte sich 1990 als Produzent von Werbejingles selbständig; er erstellte Jingles und Spots für das ARD-Morgenmagazin, die Talkshows Bärbel Schäfer und Veronas Welt sowie für die Zahnpasta Blend-a-med. Außerdem produzierte er Musik unter anderem für Bürger Lars Dietrich, Die Prinzen und das RIAS-Rundfunkorchester.
Raab betreibt einen eigenen Musikverlag, den „Roof Groove Musikverlag Stefan Raab“, der die Rechte seiner musikalischen Werke verwaltet.
Der Name spielt auf den Ort des ersten Studios an, das sich in seiner Dachgeschosswohnung befand. Veröffentlicht wird unter dem Plattenlabel RARE (= Raab Records). Ebenfalls 1990 erschien Raabs erstes Album The Best of Schäng and the Gäng Vol. 3, an dem der Jazz-Trompeter Till Brönner mitwirkte, 1993 folgte das Album Get Ready mit Instrumentalmusik. Im November 1993 bot Raab dem Musikfernsehsender VIVA selbstentworfene Programmjingles an.
Nach einem Casting wurde ihm die Moderation der Sendung Vivasion angeboten, die er von Dezember 1993 bis Dezember 1998 moderierte. Außerdem moderierte er 1995 und 1996 monatlich die Sendung Ma' kuck'n. Entdeckt wurde Raab von Aufnahmeleiter Marcus Wolter, der später auch die Fernsehshow TV total entwickelte. 1994 sang Raab in seiner Fernsehsendung Vivasion während der Berichterstattung zur Fußball-Weltmeisterschaft live einen Rap-Song über den damaligen deutschen Bundestrainer Berti Vogts. Kurz darauf veröffentlichten Stefan Raab & die Bekloppten dieses Lied unter dem Titel Böörti Böörti Vogts.
Der Titel erreichte im Juli 1994 Platz vier der deutschen Hitparade. 1995 nahm Raab zusammen mit Bürger Lars Dietrich und Jürgen Drews eine Coverversion des Songs Ein Bett im Kornfeld auf. Diese Version erreichte Platz 27 der deutschen Singlehitparade. Im März 1996 bekam Raab für das Lied Hier kommt die Maus, das zum 25. Geburtstag der Kinderfernsehsendung Die Sendung mit der Maus veröffentlicht wurde, eine Goldene Schallplatte. Das Lied stieg bis auf Platz zwei der deutschen Hitparade.
Mit dem Echo 1997 erhielt er die Auszeichnung als bester nationaler Produzent des Jahres für sein Album Schlimmer Finger. Im gleichen Jahr moderierte Raab für den WDR/Eins Live regelmäßig die zweistündige Radio-Livesendung Raabio, eine Radio-Entertainment-Show mit Musik. Außerdem nahm Raab Telefon-Comedy-Folgen auf, bei denen er unter dem Pseudonym „Professor Hase“ Menschen anrief und verschaukelte.
Unter dem Pseudonym „Alf Igel“ – eine Anspielung auf Ralph Siegel – komponierte Raab im Frühjahr 1998 das Lied Guildo hat euch lieb für Guildo Horn, der damit beim Eurovision Song Contest 1998 den siebten Platz von 25 Teilnehmern belegte. In der deutschen Singlehitparade erreichte der Song Platz vier. Raabs 1998 gegründete Firma Raab TV war von 1998 bis 2008 eine 50-Prozent-Tochter der Brainpool TV GmbH. Seit dem 31. Dezember 2008 ist Raab TV eine 100-Prozent-Tochter von Brainpool. Sie produzierte mehrere Comedy-Sendungen wie beispielsweise elton.tv und Schlag den Star.



