AfD Petry/von Storch: Der neue Bundesvorstand steht zu den politischen Leitlinien. - Seit Sonntag über 600 Mitglieder ausgetreten.
Zum erfolgreichen Ausgang des außerordentlichen Bundesparteitages der Alternative für Deutschland äußerten sich die Sprecherin der AfD, Frauke Petry, und ihre Stellvertreterin Beatrix von Storch.
„Der außerordentliche Parteitag in Essen am 4. und 5. Juli 2015 war ein politischer Erfolg. Er hat den mehrheitlichen Wunsch aller Mitglieder erfüllt, endlich die vorangegangenen Streitereien durch einen klaren Entscheid zu beenden.
Trotzdem haben sich in dem Zuge bisher rund 600 Mitglieder dazu entschlossen, unsere Partei zu verlassen“, sagte Frauke Petry. „Ich bedauere dies sehr, zumal der neu gewählte Bundesvorstand für eine Beibehaltung der Programmatik und keine Ausrichtungsänderung der AfD steht“, so Petry weiter. Sie werde alles daran setzen, Mitglieder, die an der Beibehaltung des programmatischen Kurses der AfD zweifelten oder bereits ausgetreten seien, davon zu überzeugen und zurückzugewinnen.
Die neue stellvertretende Bundesvorsitzende der AfD, Beatrix von Storch sagte: „Auch den unter Gustav Greve sehr erfolgreich angelaufenen Programmprozess werden wir ohne programmatische oder strukturelle Änderungen fortsetzen.“ Sie betonte, ihr läge weiterhin besonders das Festhalten an den politischen Leitlinien der AfD am Herzen.
Der liberal-konservative Flügel der Alternative für Deutschland um Parteigründer Bernd Lucke will noch in dieser Woche über eine Partei-Neugründung entscheiden. Lucke und einige Mitstreiter seien entsetzt über den Rechtsruck in der AfD. Nach Bernd Lucke spielt mit Konrad Adam ein weiterer Mitgründer der Partei mit Gedanken an einen Austritt.



