Die 16 Bundesländer haben im ersten Halbjahr 2015 insgesamt einen Überschuss von einer halben Milliarde Euro erzielt. Das zeigen neue Daten aus dem Bundesfinanzministerium, über die das Handelsblatt (Freitagsausgabe) berichtet. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Defizit von fast drei Milliarden Euro aufgelaufen. Lediglich in vier der 16 Bundesländer war der Finanzierungssaldo zum 30. Juni etwas schlechter als vor einem Jahr. Grund sind deutlich gestiegene Steuereinnahmen bei gleichzeitig sinkenden Zinsausgaben.
Den größten Überschuss erzielte Bayern mit einer Milliarde Euro, das größte Defizit lief in Nordrhein-Westfalen mit 1,8 Milliarden Euro auf. Bezogen auf die Einwohnerzahl steht jedoch Hamburg mit gut 400 Euro am besten, Bremen mit einem ähnlich hohen Pro-Kopf-Defizit am schlechtesten da.



