Nachdem das russische Fernsehen erdrückende Beweise vorlegte, wie das ZDF in der fragwürdigen Doku "Machtmensch Putin" Fakten verdrehte und Kronzeugen für Lügen mit viel Geld bestochen hatte, sieht der Staatssender keinen Grund zur Reue: "Der Zeuge hätte einen seriösen Eindruck gemacht". - Zu den anderen Vorwürfen äußerte sich das ZDF nicht.
ZDF - "Machtmensch Putin" Die Vorwürfe:
- Eine Art Kronzeuge wurde gekauft, damit er auf Anweisung der Regie das Blaue vom Himmel herunter lügt. Er gab sich gemäßt den Vorgaben der ZDF-Regie als russischer Söldner aus Kaliningrad aus, der in der Ostukraine kämpfte. Alles gelogen!
- Mehr noch: Das ZDF stattete ihn sogar mit Waffen aus, damit es dramatischer aussieht. Mal mit einem Maschinengewehr, mal ein Sturmgewehr.
- In dem ZDF-Streifen ist praktisch nichts wahr. Angeblich russische Soldaten bei Kampfhandlungen entpuppten sich als Soldaten aus Kiew. Bei genauem Hinsehen kann man sogar entsprechende Abzeichen erkennen - die dem deutschen Zuschauer jedoch fremd sind. So wurden in der "ZDF-Doku" Truppen aus Kiew als kämpfende russische Soldaten verkauft. Schlimmer gehts kaum.
- Auch vor atmosphärischen Kleinigkeiten machten die ZDF-Lügen-Reporter keinen Halt: So inszenierten sie den Kronzeugen des Films als Vater eines Kindes und verkauften den Zuschauern eine bezahlte Statistin als seine Frau.
Offizielle Stellungnahme des ZDF: "alles sauber"
Das ZDF weist den Vorwurf des russischen Staatsfernsehens Russia 1 zurück, in der Dokumentation "Machtmensch Putin" Szenen manipuliert zu haben. Die Kritik an der Sendung stützt sich auf die Aussage von Jurij Labyskin, einem jungen Mann, der dem ZDF gegenüber erklärt hatte, als Freiwilliger auf Seiten der so genannten prorussischen Separatisten in der Ostukraine gekämpft zu haben. Im russischen Fernsehen leugnete er dies später und sagte, er sei zu Falschaussagen verleitet worden.
Die Passage mit dem russischen Freiwilligen in der "ZDFzeit"-Dokumentation, die am 15. Dezember 2015, 20.15 Uhr, ausgestrahlt wurde, ist knapp zwei Minuten lang. Der russische Freiwillige wurde in der ausgestrahlten Dokumentation "Igor" genannt und sein Gesicht verpixelt, um seine Identität zu schützen. Dreharbeiten mit ihm fanden in Kaliningrad, in der Ukraine und im ZDF-Studio Moskau statt.
Es ist international in der TV-Branche üblich, dass Producer für Dreh- und Recherchearbeiten im Ausland eingesetzt werden. Valerij Bobkow arbeitet als freier Producer seit 1998 gelegentlich für ZDF-Autoren und andere internationale Fernsehanstalten. Er drehte im Auftrag des ZDF die Szenen in Kaliningrad und in der Ukraine. ZDF-Reporter Dietmar Schuman traf Herrn Labyskin persönlich im Moskauer ZDF-Studio, um sich einen Eindruck von ihm zu verschaffen, und führte das Interview selbst. Schumann weist den Vorwurf, das Interview manipuliert zu haben, in aller Deutlichkeit zurück.
Die Original-Aufnahmen sowie das Interview wurden von der ZDF-Redaktion geprüft und gaben keinen Anlass, an der Aussage von Herrn Labyskin gegenüber dem ZDF zu zweifeln. Das 37-minütige Interview wurde unter http://www.zdf.de/zdfzeit/zdfzeit-5991614.html in voller Länge veröffentlicht. Das Originalmaterial zeigt, dass der Interviewpartner seine Geschichte überzeugend erzählt. Er antwortet detailliert auf Nachfragen und macht nicht den Eindruck, auswendig Gelerntes wiederzugeben. Sein Verhalten unterscheidet sich erheblich von seinem Auftritt im russischen Fernsehen.
Nicht nachvollziehbar ist außerdem die Herkunft von angeblichem Rohmaterial, das der Sender Russia 1 in der Sendung vom 20. Dezember 2015 als Beleg für die Behauptung zeigt, "Igor" sei von dem Producer Valerij Bobkow instrumentalisiert worden. In dem Bericht des russischen Fernsehens wird behauptet, das Rohmaterial stamme von Herrn Labyskin, dem die Originalaufnahmen überlassen worden seien. Die Bilder zeigen Herrn Bobkow und Herrn Labyskin in der Ostukraine. Das gezeigte Material liegt dem ZDF nicht vor. Das ZDF stellt fest, das Rohmaterial nicht an Dritte weitergegeben zu haben, und dass auch niemand ermächtigt wurde, dies zu tun.
Die mit Milliarden Euro Zwangsgebühren gemästeten Staatssender ARD, DLF und ZDF sind zu Futtertrögen opportunistischer Egoisten degeneriert, in denen nur jene Charaktäre dauerhaft Geld abgreifen und Karriere machen können, die rücksichtslos Propaganda im Sinne des Staates verbreiten und dabei buchstäblich, wörtlich und täglich über Leichen gehen. Wahrhaftigkeit und Empathie werden ausgesiebt; im System verbleiben Duckmäuser und Opportunisten – Soziopathen schaffen es nach oben.



