ISIS soll angeblich einen Terroranschlag auf einen Münchener Bahnhof geplant haben. Der Münchener Hauptbahnhof und der Pasinger Bahnhof wurden vorübergehend gesperrt.
Die Terrororganisation "Islamischer Staat" soll angeblich einen Terroranschlag auf einen Münchener Bahnhof geplant haben. Das sagte Bayerns Innenminister Herrmann in der Silvesternacht. Die Polizei fahndet nach fünf bis sieben Islamisten.
Der Münchener Hauptbahnhof und der Pasinger Bahnhof wurden vorübergehend gesperrt, über 500 Polizisten waren im Einsatz. Der konkrete Hinweis soll von einem befreundeten Nachrichtendienst gekommen sein.
Die Polizei sucht derweil weiter nach den fünf bis sieben potenziellen Attentätern, vor denen die Behörden in der Silvesternacht in München gewarnt haben. Es habe Hinweise auf Syrer und Iraker gegeben, sagte Polizeipräsident Hubertus Andrä bei einer Pressekonferenz am Freitag. Von etwa der Hälfte der möglichen Terroristen lägen den Behörden Namen vor. Man wisse noch nicht, ob es die von einem befreundeten Geheimdienst genannten Personen wirklich gebe. Festnahmen gebe es bislang nicht.
Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hatte offenbar vor, in der Silvesternacht Selbstmordattentate in München zu verüben. Die Polizei räumte deshalb die beiden Bahnhöfe und forderte die Menschen auf, größeren Ansammlungen fernzubleiben. Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks hatten die Männer geplant, sich zu zweit an die Anschlagsorte begeben, um sich kurz hintereinander in die Luft zu sprengen.
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