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Vertuschen von Flüchtlingskriminalität: Befehl kam von ganz oben

Journalisten-Ikone Dieter Wonka packt aus: Das Verschweigen von Flüchtlingskriminalität war ein "Befehl" aus höchsten Politikkreisen. Die offene Berichterstattung zur Asylproblematik passte der Politik nicht ins Konzept und Probleme sollten gezielt verschwiegen werden. - Deshalb kamen die Kölner Vorfälle erst so spät ans Licht. - Jetzt fast 600 Anzeigen.

 

"Flüchtlinge möglichst raushalten" so lautete die Vorgabe aus höchsten Berliner Kreisen, wenn es um Kriminalität und Probleme mit Asylanten geht - das sagt Dieter Wonka, Berlin-Korrespondent vom Recherchenetzwerk Deutschland (Funke Mediengruppe). Wonka spricht von "Vernebelung von Transparenz" im Zusammenhang mit der Aufklärung der Taten der Kölner Silvesternacht.

 

Der Bundesinnenminister wies demnach die Polizisten an, Flüchtlingskriminalität unter den Teppich zu kehren. "Wegen politischer heikler Überlegungen habe die Polizei in Sachen Köln nicht auf syrische Tätergruppen hingewiesen. Flüchtlinge sollen als Tätergruppe herausgehalten werden, um keine falschen Claqueure hervorzurufen".

 

Cicero zu Dieter Wonka: "Er belästigte Kohl, triezte Schröder, er nervt Merkel. Regierungen wechseln, aber der Journalist Dieter Wonka bleibt: Er ist Berlins erstaunlichster Zeitungskorrespondent."

 

Zahl der Anzeigen in Köln steigt weiter

Unterdessen steigt die Zahl der Strafanzeigen nach den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht am und im Kölner Hauptbahnhof weiter: Derzeit würden 553 Anzeigen bearbeitet, teilte die Polizei am Montag mit.

 

In etwa 45 Prozent der Fälle werde unter anderem wegen Sexualdelikten ermittelt. Bislang lägen den Mitgliedern der zuständigen Ermittlungsgruppe Hinweise auf 23 namentlich bekannte Personen vor, die für Straftaten verantwortlich sein könnten. Ein am Sonntag festgenommener marokkanischer Staatsangehöriger sei unterdessen dem Haftrichter vorgeführt worden.

 

Der habe den 19-Jährigen wegen des Verdachts der Hehlerei in Untersuchungshaft geschickt. Am Sonntagnachmittag hatte die Kölner Polizei noch 516 Strafanzeigen im Zusammenhang mit den Übergriffen an Silvester gemeldet.

Polizeiberichte HIER


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